Mo
20
Mai
2013
Schweizermeister!!!!!
Ein Traum geht in Erfüllung! Nachdem ich in der Vorsaison die Sprintdisziplin sehr erfolgreich gestartet habe, war ich auf perfektem Weg zum ersten Mal den Titel zu holen.
Meine Schulterverletzung vor 4 Wochen, mit einer 2 wöchigen Pause, dem Aufbau während der EM Woche und den verpatzten Rennen in Bovec war ich mir dann alles andere als sicher dass es dann doch noch klappt.
Dementsprechend war ich sehr unruhig vor den Wettkämpfen und hatte Mühe meine Nervosität in den Griff zu bekommen.
Sinnbildlich war dann auch der erste Lauf. Platz 3 mit über einer Sekunde Rückstand auf meinen Kontrahenden und Trainingspartner Jonas Tschirren.
Beim 2. Lauf konnte ich meine Anspannung zum Glück etwas runter bringen und fuhr auch weniger verhalten.....im Ziel.....funktionierte die Zeitangabe nicht und wir mussten recht lange auf die Ergebnisse warten.
Dann die Information via Speaker: Gewonnen hat vom Kanu Club Nidwalden....Silvan Wyss.....
In dem Moment konnte ich meine Emotionen nicht mehr zurück halten und war den Tränen nahe vom längst erträumten Einzeltitel!
Zum Blick auf die Rangliste das Unglaubliche.....mein Trainingspartner Jonas und ich waren auf die Hundertstel Sekunde genau gleich schnell.....im ersten Moment eine kleine Dämpfung der Freude, danach aber eine um so grössere mit ihm zusammen diesen Titel feiern zu dürfen.
Persönlich möchte ich mich an dieser Stelle bei Urs Brun bedanken der mich jeweils bei den Trainings und am Wettkampftag betreute, merci!!!
Die Wettkämpfe auf der längeren klassisch Distanz Tags darauf waren für mich dann noch Zugabe, wobei ich mit meinen erneuten Schulterschmerzen vom Vortag etwas zurückhalten gefahren bin, dann dennoch eine sehr zufriedenstellende Leistung zeigen konnte und den Vize Meister Titel holte hinter dem verdienten Schweizermeister und Klassik Spezialisten Martin Scheuber.
Herzliche Gratulation an meine Partnerin Deborah, welche bei den Damen Deutsche Vize Meisterin wurde und damit ihr bestes Saisonresultat erzielte!!
So
12
Mai
2013
Riesen Klatsche an der EM
Leider konnte ich mein Potential nicht zeigen und wurde mehr als unter meinem Wert geschlagen.
Viel mehr gibt es leider über die Europameisterschaften in Bovec nicht zu erzählen.
Einzig positiv waren unsere Mannschaftsläufe.
Ich werde mir nun einige Gedanken machen müssen um an der SM und an der WM meine Leistungen wieder zeigen zu können.
Sicher war meine Schulterverletzung ein grosser Bremser vor der EM aber an dem alleine wird es nicht gelegen haben.
In einer Woche werde ich bestimmt wieder positiveres zu berichten wissen.
Do
02
Mai
2013
Nach kurzer Verletzungspause fit für die EM
Vor knapp 2 Wochen verletzte ich bei einer koordinativen Kraftübung das äussere Schlüsselbeingelenk. Dies schien zunächst harmlos zu sein und hinderte mich nicht am weiteren Training.
Nach einem guten Wochenende auf der Muota und dem Krafttraining Tags darauf, spührte ich ein ziehen in der Schulter.
Am Dienstag Morgen danach der Schreck....massive Schmerzen im AC-Gelenk!!
Bei einer Kurzaudienz bei meiner Sportärztin Dr. Kerstin Warnke in der Medbase war schnell klar, dass ich die Kapsel vom Schlüsselbeingelenk verletzt hatte, zum Glück aber keine Bänder gerissen sind.
Nach knapp einer Woche nur leichten physiotherapeutischen Übungen konnte ich das erste mal auf den See.
Die Geduld hatte sich gelohnt sich zurück zu halten und die Schulter fühlte sich danach sogar besser an.
Begleitend zum Aufbau ging ich so oft wie möglich in die Kältekammer in der Medice. Dadurch konnte ich immer wieder leichte Reize setzen und mit der Kältekammer sämtliche Entzündungsfaktoren ausschalten. Es war einfach genial zu sehen wie ich dadurch mich enorm schnell regenerierte und nach nur 1 1/2 Wochen wieder im normalen Trainnigsaufbau sein kann und mit einem guten Gefühl an die EM in Bovec (Slowenien) reisen kann.
An dieser Stelle möchte ich mich beim gesamten Med Ice Team in der Allmend bedanken, ohne euch wäre es echt schwierig geworden!! Merci !!!
Do
18
Apr
2013
Letzter Formtest, die EM rückt näher
Auf der Enz bei Pforzheim fand das traditionelle Rennen im Schwarzwald statt.
Für uns Elitefahrer kein Pflichtwettkampf, jedoch eine gute Möglichkeit im Wettkampfrythmus zu bleiben und nochmal seine Form zu testen.
Nach dem Klassikrennen vom Sonntag konnte ich bei meiner Paradedisziplin am Sonntag im Sprint meine volle Leistung zeigen.
Es war ein super Gefühl die Strecke herunter zu heizen und auch die letzten 100 Meter nochmals aufzudrehen, womit ich die Jahre davor immer Mühe hatte und nun so richtig aus dem Vollen schöpfen kann.
Die Streckenmitte auf der Sprintdistanz lag mir weniger gut als gedacht, wo ich mich schwer tat einen sauberen Druck auf dem Paddel zu fahren. Dank dem letzten Teil der Strecke und dem guten Start konnte ich dann doch aber noch ein gutes Resultat einfahren und wurde als bester Schweizer 8.
Ich freue mich nun auf die nächsten Trainingstage/Wochen wo ich nochmals den Feinschliff hole und dann auf der Soca, welche mir sehr gut liegt mit dem schnellen und tiefen Wasser, mein volles Potential zeigen kann.
Di
02
Apr
2013
2x 4. Platz in Bovec (SLO)
Unser zweites Selektionsrennen fand dies Jahr auf der Soca in Bovec statt wo wir uns für die Europameisterfschaften qualifizieren konnten um auf demselben Fluss im Mai die Schweiz vertreten zu dürfen.
Dieses Rennen wurde von dem Deutschen Kanu Verband durchgeführt welche ebenfalls ihre Selektionsrennen fuhren, somit hatten wir eine starke Konkurenz an der wir uns messen konnten.
Nach einigen Trainingstagen auf dem technisch anspruchsvollen Fluss zwischen Felsen und wuchtigem türkis blauen Wasser fanden am Wochenende endlich die Wettkämpfe statt.
Bei viel Regen und kalten Temperaturen war es Kleidertechnisch eine rechte Herausforderung den Samstag mit 3 Sprintläufen und einem Klassiklauf sich nicht zu erkälten und unterkühlt am Start zu stehen.
Meine 17 jährige Wettkampferfahrung kam mir dabei sicher entgegen.
Der erste Lauf fühlte sich noch nicht ganz so gut an und hatte dabei auch das Gefühl mit angezogener Handbremse gefahren zu sein.
Glücklicherweise war unsere Betreuer und persönlicher Mentaltrainer Peter Lüthi anwesend und konnte mir den richtigen Tipp geben um diese Blockade zu durchbrechen.
Gesagt getan und der zweite Lauf entsprach dann auch gleich meinem Leistungspotential wo ich von über 3 Sekunden Rückstand diesen auf 1 Sekunde reduzieren konnte. Es resultierte der sehr starke 4. Platz und die erste Selektionslimite wurde mehr als erfüllt.
Der Finallauf lief mir ähnlich gut, nicht mehr ganz so spritzig wie ich mir das vorstelle, jedoch konnte ich meine gute Leistung vom ersten Lauf wiederholen und wurde mit 1,9 Sekunden Rückstand wiederum 4.
Folglich ging ich sehr entspannt ans Klassikrennen am Nachmittag. Mein Kajak lief von anfang an sehr gut und ich bekam auch ein richtig gutes Gefühl fürs Wildwasser. Im letzten 1/3 bei einer engen Passage fuhr ich etwas zu sehr links hinein und fuhr mit vollem Tempo in einen kantigen Stein, welcher mich gleich von 25 km/h auf 0 runter bremste, mein Gesicht aufs Kajak Schlug, mir das Fussgelenk stauchte und die Spitze meines Kajaks, dermassen beschädigte dass in kürzester Zeit viel Wasser in Boot lief. Ich konnte mich dennoch ins Ziel retten und verpasste die Limite nur sehr knapp, was aber nicht weiter schlimm war, da ich diese bereits wie gefordert 2 mal erreichte im Sprint.
Mit der gütigen Hilfe von Holger Fogel konnte ich den Schaden am Kajak, der für den Aufprall sich trotzdem noch in Grenzen hielt, perfekt reparieren und konnte dieses wieder Wettkampftauglich machen.
Die Nacht war dann enorm regnerisch sodass der Pegel der Soca rasant anstieg. Nach längerem Beraten entschied sich das Organisationskomitee, dass nur die Herren auf der richtige Strecke fahren, da sie dies für die weibliche Klasse nicht verantworten konnten, bei diesem Wuchtwasser.
Mit doch recht müden Armen hatte ich ein wenig mühe den Druck vom Wasser richtig zu halten und war nicht mit der Geschwindigkeit unterwegs die ich mir vorgestellt hatte. Müde aber glücklich ohne grössere Probleme durchzukommen stieg ich im Ziel mit dem ähnlichen Rückstand wie am Vortag aus.
Durch die vielen Trainingsfahrten kennen wir nun die Linie sehr gut für die EM und können dann auch einiges erholter mit weniger Trainingsaufwand die Tage davor an den Start gehen.
Nun gibt es zwei Wochen Wettkampfpause ehe es dann anfangs Mai so richtig losgeht mit der Europameisterschaft und der Schweizermeisterschaft
So
24
Mär
2013
Nervenkitzel in Hüningen
Am künstlichen Wildwasserkanal in Hüningen (FRA) fand diesen Sonntag eines der Qualifikationswettkämpfe für die französische Meisterschaft statt. Der Schweizerische Kanu Verband nutzte diesen Wettkampf zugleich für die erste Qualifikation um bei den Sprint Weltmeisterschaften in Solkan mit dabei zu sein.
Mit den vielen Kurven und den vielen Schiebewasser zwischen Wellen und Walzen war es nicht ganz so einfach darauf schnell zu fahren.
Persönlich komme ich recht gut mit künstlichen Wildwasseranlagen zurecht und fand deshalb auch sehr schnell meine optimale Linie.
Nach dem ersten Lauf hatte ich noch etwas gemischte Gefühle und konnte meinen Lauf nicht recht einordnen.
Zu meinem erstaunen lag ich auf der 4. Position mit Potential in Richtung Podest, womit ich bei diesem grossen Startfeld echt nicht gerechnet habe.
Ich entschloss mich im 2. Lauf so richtig anzugreifen um den Sprung aufs Podium zu schaffen. Was mir dann auch gelang.....gefühlsmässig zumindest.....
Ich traff die Linie konnte am Schluss noch mehr aufdrehen und laut den Zuschauern sah es auch perfekt aus, nur sagte die Zeit etwas anderes.
Mit einer Sekunde langsamer viel ich auf den 7. Platz zurück, mit einer gesamthaft gesehen trotzdem sehr guten Laufzeit (der französische Verband hat das neue Reglement vom Internationalen Kanu Verband nicht übernommen, deshalb zählten beide Läufe)
Rückblicken war es ein sehr starkes Wochenende als wiederholt bester Schweizer. Es wird eine enorm spannende Saison wo ich das Gefühl habe dass ich einiges erreichen kann und noch viel Potential nach oben habe.
Nächsten Dienstag geht es nun weiter nach Bovec (Slowenien) an die Qualifikationswettkämpfe für die Wildwasser Europameisterschaften die dann am Samstag und Sonntag über Ostern stattfinden.
Di
12
Mär
2013
Erste Formtests geglückt
3 Tage nach dem Trainingslager konnten wir uns bereits das erste mal messen am Wintercup in Brugg.
Der Sprint lief mir recht gut und ich konnte im Gegensatz zur letzten Saison am Schluss vom Sprint nochmals aufdrehen, was sicher mit den viel längeren Ausdauertrainings von diesem Winter zusammenhängt.
Mit 7 Sekunden Vorsprung gewann ich diesen dann auch und war sehr zufrieden mit meiner Leistung.
Letzes Wochenende ging es dann weiter nach Fulda (Mittel Deutschland) ans Weltranglistenrennen.
Die ersten Kurven auf dem Fluss waren noch etwas speziell für mich und ich fühlte mich noch nicht so wohl in meinem Boot.
Der Fluss hatte einen rechten Druck sodass man recht am Paddel ziehen musste um dies sauber drücken zu können.
Die Sprintstrecke fuhr ich nur 2x und konzentrierte mich auf die Erholung und die Vorbereitung auf den Wettkampf.
Nach neuem Reglement zählt nun nur noch der bessere und nicht mehr beide Läufe, sodass ich etwas entspannter am Start war.
Mir gelang ein recht guter Lauf, mit einem kleinen Fehler bei der Schlüsselpassage. Als 10. mit 2,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger, lag ich recht gut im Rennen und wusste dass noch mehr drin lag.
Ich drehte im 2. Lauf nochmals richtig auf und verbesserte meine Zeit aum 3 Zehntel.
Dies brachte mir Rangmässig leider keine Verbesserung, sodass ich mich am Ende auf dem 11. Platz, mit 0,02 Sekunden Rückstand auf den Zehnten und 2,1 Sekunden Rückstand auf den Ersten fand.
Als bester Schweizer und mit 3% Rückstand war ich sehr zufrieden mit diesem Resultat, zumal ich auch das Gefühl habe noch einiges an Steigerungspotential zu verfügen.
Nun gibt es eine kurze Wettkampfpause ehe wir am 24.03 in Huningue wieder unser Potential zeigen dürfen und die erste Qualifikationsmöglichkeit haben für die Sprint WM in Solkan.
Mi
27
Feb
2013
Trainingslagerschlussbericht Port Edward
Knapp vier Wochen trainierten wir täglich bei perfekten Bedingungen beim Umtamwuna Park auf dem Fluss mit dem Pool zum abkühlen nach dem paddeln und in St Marged im Kfraftraum.
Persönlich konnte ich sehr viel profitieren und habe das Gefühl dass ich auf einem guten Weg bin in der Saison 2013.
Nebst dem Training war die Tropische Pflanzen und Tierwelt sehr faszinierend und immer wieder unterhaltsam, vorallem die Affen die immer wieder um unser Haus herum turnten und den schwimmenden Varanen auf dem Fluss unserer Trainingsstrecke.
Die 2 Tägige Pause auf Safari war sehr eindrücklich und hat uns die Möglichkeit gegeben den Kopf frei zu kriegen und die müden Muskeln zu lösen.
Heute Mittag sind wir wieder in der Schweiz zurückgekommen und klimatisieren uns nun die nächsten Tage an die tieferen Temperaturen an. Zum Glück kommt nun ein leichter Hauch von Frühling welcher uns dies sicherlich einiges erleichtert.
Sa
09
Feb
2013
Erstes Marathontraining im Regatta
Heute Morgen hatte ich das erste mal die Möglichkeit ein Regatta Kajak auszuleihen um mein 2 Stundentraining zu machen.
Es war anfangs eine rechte Umstellung von dem schwer gebauten Wildwasserrennkajak zum schnellen Nelo Regatta Kajak, nach einer Stunde paddeln lief es dann aber viel besser und ich konnte meinen Rhytmus durchziehen bis zur zweiten Stunde.
Für das weitere Trainingslager werde ich zwei mal in der Woche die Möglichkeit haben mit dem Regattakajak zu fahren um mich auf die World Games ende Juli und die Marathon WM im September vorzubereiten.
Fr
08
Feb
2013
1. Woche im Trainingslager in Port Edward
Nach drei erholsamen Tagen in Capetown wo wir viel zu sehen bekamen wie das Kap der guten Hoffnung und die Pinguine in Simon`s Town, trafen wir unsere Kollegen aus Österreich in Durban und fuhren gemeinsam zu unserem Trainingsort in Port Edward.
Die Bedingungen hier sind perfekt. Der Fluss zum trainieren ist sehr gut gelegen, wobei noch viele andere Athleten hauptsächlich aus dem Kanu Regatta Sport am trainieren sind. Unsere Abfahrtskajaks sind wie üblich in Süd Afrika aus Glasfaser uns sehr schwer gebaut, was recht viel Kraft abverlangt um das Boot zum gleiten zu bringen, woran wir uns inzwischen aber gut gewöhnt und nicht mehr ganz so schwere Arme am Abend haben.
Der Kraftraum in St. Margred ist sehr modern eingerichtet wobei wir sämtliche Kraftübungen umsetzen können und uns gegenseitig zu höchstleistungen puschen.
Unser Haus ist 3 Gehminuten vom Strand entfernt wo wir gelegentlich zur Regeneration surfen gehen um auch ein wenig einen Tapetenwechsel zu haben.
Nun freuen wir uns auf die weiteren Trainings bei 25 Grad und gehen am Sonntag nach dem Morgentraining in Durban Surfen bei den grossen Wellen.
Di
29
Jan
2013
Trainingslager in Süd Afrika
Morgen Mittwoch gehts endlich los!!! Wir fliegen von Zürich aus nach Capetown, verbringen dort 3 Tage bei der Tante meiner Partnerin und treffen uns dann am 3. Februar mit dem Österreicher Team in Durban um dann 3 1/2 Wochen in Port Edward hart zu trainieren und uns auf die Saison vor zu bereiten bei perfekten Bedingungen.
Ich werde versuchen gelgentlich mal ein paar Rauchzeichen aus dem warmen Süden zu senden und ein paar Eindrücke hinterlassen.
Mi
23
Jan
2013
Hall of Sports dieses Wochenende in der Allmend Luzern!!
Nach einer erfolgreichen Erstveranstaltung, findet parallel zur TRAVELexpo erneut die HALL OF SPORTS in der Messe Luzern ihren Platz.
Mit freundlicher Unterstützung der Sportförderung des Kanton Luzern werden sich auf einer Fläche von 3000 m2
Sportvereine und Sportdienstleister der Zentralschweiz präsentiert.
Weitere Aussteller aus den Sportsegmenten bekommen eine Möglichkeit, sich in der speziellen
Messehalle einem breiten und sportinteressierten Publikum vorzustellen.
Der Kanusport wird vom Kanu Club Luzern und dem Kanu Club Nidwalden in der Halle 4 präsentiert. Mit Paddelergometer, Wurfsackspiel, einem ausgestellten Rennkajak, packenden Bilder sowie die Anwesenheit von top Athleten bietet dieser Stand beste Unterhaltung.
Persönlich werde ich am Samstag von 10:00-13:00 aktiv sein.
Es würde mich riesig freuen viele Besucher anzutreffen und den Kanusport näher zu bringen.
Di
22
Jan
2013
Leistungssteigerung am 2. Wintercup
Mit etwas müden Armen vom Kraftraining des Vorabends ging ich hoch motiviert an den 2. Wintercup und war gespannt was ich so aus dem Training heraus leisten konnte.
Die Limmat führte etwas mehr Wasser als sonst und entwickelte dadurch einen höheren Druck auf das Paddel.
Ich kam recht gut vom Start weg und brachte mein Kajak schnell zum laufen. Ich konzentrierte mich hauptsächlich darauf gut zu gleiten und lange Schläge zu machen.
Ich konnte dieses Tempo dann auch bis ins Ziel halten und obwohl ich mich nicht optimal fühlte war ich doch recht zufrieden was ich mit meiner Tagesform hinkriegte.
Ich konnte mich wieder deutlich an 2. Position einreihen und verkürzte den Rückstand auf meinen Hauptkontrahenden Martin Scheuber auf 15 Sekunden.
Es gibt noch einiges zu optimieren, aber ich denke ich bin auf einem guten Weg diese Saison grosse Erfolge feiern zu können.
Fr
18
Jan
2013
Sony Center Zug sponsert Action Cam!!!
Vor einigen Wochen hat mir die Geschäftsführerin vom Sony Center, Sonja Elsener von der neuen Wasserdichten Kamera die man auch auf dem Kopf tragen kann geschwärmt.
Sie besticht durch ihre enorm hohe HDR Bildqualität, ihrer Leichtigkeit, einem sehr dichten Gehäuse welches nicht anläuft sowie der Fähigkeit verruckelte Bilder zu verhindern.
Als technische Hilfe um die Linie auf Wildbächen besser auswendig zu lernen, welche man am Abend gemütlich mit den Kaderkollegen besprechen kann am Fehrnsehen kann man mit Leichtigkeit seine Abenteuer auf wilden Gewässer oder Ländern im Kanusport festhalten.
Ich bin riesig gespannt auf die ersten Bilder, welche nach dem Trainingslager in Süd Afrika im Februar gemacht werden und werde diese euch natürlich nicht vor enthalten.
Ich möchte mich an dieser Stelle herzlichst beim Team der Elsener AG für diese Unterstützung bedanken. Es wird spannend sein Ende Saison all diese Erlebnisse auf Video zu haben, auch diese die in den tiefen Schluchten von Slowenien stattfinden werden.
Do
17
Jan
2013
Die Co-Sponsoren Aschi Sport + Dickerhof und der Gönner Medbase erneuern den Sponsoringvertrag für die Saison 2013
Auch in der Saison 2013 kann ich weiterhin auf die Unterstützung der Co-Sponsoren Aschi Sport AG und der Dickerhof AG sowie des Gönners Medbase zählen.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei den drei Firmen herzlichst bedanken sowie auch meinem neuen Hauptsponsor Woodman Wealth Management AG (siehe Blogeintrag 29. Oktober 2012) für diese grosse Unterstützung! Mit den vielen Kosten die sich ergeben in einer solch intensiven Saison bin ich dadurch recht entlastet und kann mich mehr auf meine sportliche Tätigkeit konzentrieren.
Do
06
Dez
2012
Wintercup 1 Solothurn
Der erste Wintercup in Solothurn ist nach langer Wettkampfpause für alle Athleten etwas speziell, da man nicht so recht weiss wo man gegenüber der Konkurrenz steht und was das Training gebracht hat.
Persönlich fühlte ich mich sehr wohl davor, kam allerdings die letzten Wochen nicht so recht voran im Training und ging daher mit einer grossen Ungewissheit an den Start.
Beim Massenstart kam ich sehr gut weg und führte mit dem Kajak Regatta 2er aus Rapperswil das Feld an.
In der Folge hatte ich jedoch plötzlich mühe das Tempo zu halten und den Druck vom Paddel zu ziehen.
So verlohr ich den eint oder anderen Rang und konnte auch nicht mehr herausholen.
Es war am Ende ein Rennen zum vergessen, wo ich nicht recht wusste wieso es nicht so lief.
Wie vor einigen Wochen beschlossen, wechsle ich nun vom G-Power Paddel wieder zurück zum Jantex Paddel, da ich regelmässig mühe hatte den Druck vom Paddel zu halten, zwischendrin zu beschleunigen und deswegen sehr kurze Paddel fahren musste.
Nun bin ich gespannt auf den nächsten Wintercup in Zürich und trainiere fleissig weiter und habe auch wieder den Trainingsrythmus gefunden den ich vermisst habe seit der Marathon WM in Rom.
Ich wünsche euch allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!
Wir sehen uns da top fit wieder im Kajak in Zürich am Wintercup :-)
Do
22
Nov
2012
Sportlerehrung der Stadt Luzern
Gestern Abend hat die Stadt Luzern ihre Sportler für Schweizermeistertitel, Europa- sowie Weltmeistermedaillen geehrt.
Das erste mal waren wir vom Kanu Club Luzern gleich mit vier Athleten Vertreten.
Von links:
Ueli Kurmann - Schweizermeister mit Kanu Polo Zürich
Vroni Bitzi - Vize Junioren Europameisterin WW Abfahrt Klassik Team
Fabio Gretener - Schweizermeister Kanadier Einer WW Sprint
Silvan Wyss - Schweizermeister WW Abfahrt Sprint+Klassik Team
Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Stadt Luzern für die finanzielle Unterstützung von 4500.- Franken der in den Nachwuchs vom Kanu Club Luzern geht.
Auf nächstes Jahr hin versuchen wir an diesen Leistungen anzuknüpfen und noch grössere Erfolge zu feiern um dann auch wieder an diesem tollen Abend dabei zu sein.
An dieser Stelle gratuliere ich meinen Club Kollegen Ueli und Fabio! Ganz besonders Vroni die in dieser Saison richtig über sich hinaus gewachsen ist!!!
Mi
31
Okt
2012
Mit Medice zum Erfolg!!
Seit 2 Wochen gehe ich regelmässig in die Kältekammer in der Medice Luzern und die Erfolge sind echt der Wahnsinn!!!
Meine Regeneration hat sich um ein vielfaches beschleunigt, Muskelkater nach neuen Kraftübungen gibt es nicht, meine Schulterprobleme haben sich in Luft aufgelöst, Krämpfe in den Beinen bei längeren Kajaktrainings sind praktisch Geschichte und bei Trainings die ich direkt nach der Kammer mache, schwebe ich nur noch so übers Wasser :-)
Ich kann diese Methode wärmstens weiterempfehlen. Es ist ein riesen Erlebnis und enorm befreiend!!
Nun bin ich gespannt wie dies auf meine weitere Trainingssteigerung Einfluss hat, wobei ich mich schon riesig auf die ersten Vergleichswerte freue :-)
Wenn ihr unten aufs Medice logo klickt kommt ihr direkt auf die Homepage wo sämtliche Infos drin sind
Mo
29
Okt
2012
Woodman Wealth Management AG als neuer Sponsor
Dank der Zusammenarbeit mit der Woodman Wealth Management AG habe ich die Möglichkeit nächstes Jahr 4 Wochen nach Port Edward (Süd Afrika) ins Trainingslager zu gehen sowie ein Teil der Kosten für mein neues Marathon Kajak abzugeben.
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Daniel Aaxman bedanken der mir dies ermöglicht hat!
Mo
22
Okt
2012
9. Platz am Adige Marathon mit Krämpfen in den Armen
Perfektes Wetter und ein optimaler Wasserstand machten dieses Jahr den Adige Marathon zu einem herrlichen Wettkampf.
Ich fühlte mich recht gut und kam trotz etwas unglücklichen Rangeleien mit einem zweier Kanadier und einem Regatta die mich ins Sandwich genommen haben recht gut weg.
Nach 30 Minuten musste ich leider einsehen dass ich mich mit der Paddellänge verschätzt habe die ich eingestellt hatte und den Druck nicht halten konnte. Ich versuchte das Beste daraus zu machen und mit langen gleitenden Schlägen zu arbeiten, was mir auch nicht schlecht gelang.
Die letzten 10 von den 36 Kilometer wurden dann jedoch leider zur Tortur, da ich mit immer wieder kommenden Krämpfen in Unter und Oberarmen zu kämpfen hatte.
Diese konnte ich Mental in Schach halten und liess das Boot gut gleiten.
Den Umständen entsprechend war ich dann zufrieden mit dem 9. Platz, obwohl ich wusste dass heute einiges mehr drin gelegen währe.
Heute, ein Tag danach fühle ich mich bereits wieder sehr gut und war mit meinem Marathontrainer Peter Lüthi 90 Minuten mit dem Regatta auf dem Zugersee, welches recht gut lief und mich optimistisch stimmt für den Ardeche Marathon am 10. November den ich wie letztes Jahr mit Ramona Haslebacher im K2 mixed bestreiten werde.
Mo
15
Okt
2012
Tagessieg am 61. Derby de la Versoix
Nach 3 Jahren hatte die Versoix endlich wieder genügend Wasser um das Derby durchführen zu können und dieses mal gleich soviel dass es perfekter nicht sein hätte können.
Meiner Erfahrung die ich durch die zahlreichen Wettkämpfe seit 1996 bereits habe, konnte ich einiges profitieren und wusste bei jeder Kurve was als nächstes kommt bei diesem technisch sehr anspruchsvollen Fluss mitten im Wald zwischen Bäumen und Steinen.
Das Rennen lief dann Linientechnisch ausser einem kleinen Patzer auch perfekt und konnte dadurch einer guten Platzierung sehr sicher sein. Die Umstellung nach der Pause vom Marathon auf Wildwasser war noch nicht ganz optimal, daher war ich mir im Ziel zuerst nicht sicher ob es gegen den Sieger der letzten Derby`s Vincent Gerdeaux aus Thonon (FRA) gereicht hat.
Da dieser direkt hinter mir gestartet war und nach über einer Minute noch nicht im Ziel war wurde ein persönlicher Kindheitstraum von mir war und ich durfte den Pokal vom Traditionswettkampf in Versoix mit nach Hause nehmen mit einem Vorsprung von 16 Sekunden.
Der Staffelwettkampf am Nachmittag begann wie immer mit dem Massenstart in Sauverny. Bei der Übergabe konnte ich Annalena Kuttenberger einen Vorsprung von ca. 30 Sekunden weiter geben, welche Platzierung wir auch nach der Übergabe an Alistair Smorthit und bis ins Ziel nicht mehr abgeben mussten und so auch diesen für uns Entscheiden konnten.
Heute ging das Training gleich wieder weiter und somit auch die Vorbereitung an den Adige Marathon dieses Wochenende, welchen ich infolge der Absenz von meinem Bruder Fabio im Kajak Einer Abfahrt absolvieren werde.
So
23
Sep
2012
25. Platz im Kajak zweier
Ein berührender Moment nach 11 Jahren wieder an einem Kanu Marathon am Start zu stehen und dass noch zusammen mit meinem Bruder Fabio :-)
Als die letzten Boote zur Startposition fuhren, waren wir bereits bereit mit den Paddeln im Wasser, im Wissen dass es jeden Moment losgeht.
Der Start gelang uns perfekt. Wir konnten uns bestens an der Spitzengruppe halten und Plätze gut machen, die Russen auf Distanz halten die neben uns gestartet sind und uns mitten im Feld der allerbesten befanden.
Nach 1000 Meter waren wir ein einer super 4er Gruppe und hatten ein zügiges Tempo.
Bei der ersten Portage kamen wir sehr gut weg, überholten gleich 3 Boote und kamen unten schnell wieder weg.
In der hälfte der 2. Runde bekundete ich plötzlich Probleme mit meinem rechten Bein, welches mir immer mehr einzuschlafen begann.
Bei der 2. Portage konnte ich deswegen kaum aufs Bein stehen, fing mich aber rasch wieder und konnte danach wieder richtig springen.
Die Hoffnung dass diese Probleme in der nächsten Runde Geschichte waren, ging leider nicht auf, sodass ich Zeitweise ans aufgeben dachte wegen der starken Schmerzen im Bein....da dies aber nicht in meiner Natur liegt biss ich durch. Wir verlohren leider deswegen regelmässig an Tempo konnten jedoch unsere Position bis zum Ende halten.
Mit diesen Umständen kann ich am Schluss zufrieden sein, dass wir den Marathon auf diese Weise beenden konnten und einiges an Marathonerfahrung zulegen, wovon wir einige Schlüsse ziehen konnten für die Zukunft.
Ich bin hoch motiviert in Zukunft den Marathonsport weiter zu führen und im Winter noch viel intensiver mich auf die ganz langen Trainingseinheiten auf dem Wasser wie auf der Langlaufloipe zu konzentrieren. Dies dann aber im Kajak Einer, da es für Fabio sehr schwer vereinbar ist mit dem riesen Program von der Kanu Regatta.
Eine Herausvorderung die mich unheimlich reizt, dich ich riesig gerne annehme und mit der Unterstützung von Lüthi Peter sicher meistern werde.
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für die Sponsoren für unsere Marathon WM bedanken!
- Dickerhof AG
- Aschi Sport AG
- VR Bikes
- CH`i Energy
Sa
22
Sep
2012
Masters+U23 Wettkampf / Live Übertragung morgen vom K2 Gebrüder Wyss
Die letzten Tage haben wir uns bestens hier in Rom eingelebt und haben schon eineges erlebt.
Peter Lüthi startete bereits am Mittwoch sein Masters Race der Herren von 45-50 jährigen.
Dieses bestritt er äusserst erfolgreich und beendete den Wettkampf als 10.
Es war nebenbei auch sehr eindrücklich die höheren Altersklassen zu beobachten wo Herren bis zum Jahrgan 1934 am Start waren.
Nach der Eröffnungszeremonie welche mitten in der Stadt durchgeführt wurde und wir mit Polizeieskorte, 7 Cars und in windeseile auf sämtlichen Gegenfahrbahnen und Tramlinien hingeführt wurden, startete Fabio gestern zu seinem Einzelrennen im Kajak Einer der Herren unter 23 Jahre.
Er setzte sich zu beginn gleich an die Spitzengruppe, wurde in der Folge aber um ein paar Plätze nach hinten gereicht, wo er sich gut halten konnte und einige Plätze im Wettkampf wieder gut machen konnte und beendete als 17.
Marathon ist eine ganz eigene Disziplin mit eigenen Gesetzen wo man enorm viel taktische Erfahrung braucht. Mit dieser und einem Regatta mit Marathon Gewicht (4 Kilo leichter als das Sprint Regatta) wäre sicher noch einiges mehr drin gelegen. Für den ersten Wettkampf aber sicher eine zufriedenstellende Leistung.
Heute testen wir nochmals den Kajak zweier mit der Pumpe im Boot und dem Marathonsteuer plus die etwas abgesenkten Portagen, die auch so noch sehr steil sind zum hoch und runter springen.
Morgen um 12:30 gilts dann ernst wo wir in einem Feld von über 30 K2 starten werden und uns in einer guten Gruppe versuchen festzusetzen. Wir freuen uns riesig und sind gespannt wie gut wir wegkommen in so einem starken Feld.
Für alle die mitfiebern wollen, kann man uns auf RAI Sport live verfolgen oder auch auf dem ICF Live Portal (Bild ganz rechts anklicken)
Wir können jeden Daumen gebrauchen ;-)
Mo
17
Sep
2012
Morgen ist abreise nach Rom - Tele1 Bericht heute Abend
Sachen gepackt, alles nach kontrolliert...es kann losgehen. Morgen früh um 06:00 fahren wir nach Rom um am Abend das erste mal auf den Tiber zu paddeln und uns anschliessend zu akreditieren.
Wir freuen uns unendlich darauf und sind gespannt wie alles läuft und wie die Stimmung im Wettkampfgelende ist.
Ich hoffe dass ich dort ein WLAN finde und euch auf dem Laufenden halten kann.
Sämtliche Infos findet ihr auf der Homepage von der Marathon WM wenn ihr auf das Bild klickt.
Daumen drücke könnt ihr uns am Sonntag dann um 12:30 und bei Fabio an seinem U23 einzel Start am Freitag um 14:45
Heute Abend kommt noch ein Bericht auf Tele1 im Sportteil am Abend. Dieser wird stündlich wiederholt und kann ab 20:00 auch auf dem Internet angesehen werden. http://www.tele1.ch/sendungen/senderaster/sport
Mi
12
Sep
2012
Kanu Regatta in Rapperswil und Romanshorn als perfekte WM Vorbereitung
Ein sehr spezielles Gefühl nach über 11 Jahren wieder an einem Regatta Rennen teil zu nehmen, aber ein sehr gutes Gefühl.
Meine ersten Rennen in Rapperswil waren noch etwas wackelig und konnte mich daher nicht über die Halbfinals hinauskämpfen.
Die Schweizermeisterschaften in Romanshorn begannen recht gut mit dem 1000 Metern. Die ersten 500 liefen recht gut, wobei ich mich an der Spitze halten konnte. Die aufschaukelnden Wellen gegen Ende bereiteten mir recht mühe wobei ich an Boden verlohr und mich am Ende auf dem 6. Schlussrang kämpfen konnte.
Im 200 Meter Vorlauf konnte ich mich von Beginn weg an der Spitzengruppe halten und kam als 3. direkt in den Final.
Beim Startschuss kam ich einen Schlag zu späht aus dem Start raus, konnte an den guten Leistungen vom Vorlauf leider nicht mehr anknüpfen und beendete meinen ersten 200 Meter Final auf dem 9. Rang.
Mit den Erfahrungen von diesen zwei Wettkämpfen im Rucksack kann ich einiges im Marathon umsetzen und den Zweier mit meinem Bruder Fabio besser laufen lassen.
Die letzten Marathontrainings mit Fabio liefen sehr gut, wobei wir einiges an Routine bei den Portagen aneignen konnten, sodass wir beim Ein- und Aussteigen keine Zeit mehr verlieren und das Boot laufen lassen können.
Do
26
Jul
2012
Neue Arbeitsstelle in Luzern
Nach über 5 Jahren in der Medbase Greifensee als med. Masseur/Teamleiter wechsle ich zum neuen Standort der Medbase im Sportgebäude Allmend in Luzern, welcher 5 Minuten neben meiner Wohnung ist.
Durch diesen Wechsel entfallen 3 Pendelstunden am Tag welches mir eine riesen Entlastung im Alltag gibt und meine Trainingseffizienz um einiges steigert.
Ich freue mich riesig auf diese neue Herausforderung mit einem total spannendem Team von Ärzten, Physios, TCM-Therapeuten und der neuen MEDICE (Kältekammer)
Diesen Samstag haben wir den Tag der offenen Tür wo wir unsere ganze Infrastruktur zusammen mit dem Hallenbad, dem Migros Fitnesspark, der Migros Filiale und dem Bildungszentrum Bewegung&Sport von 10:00-16:00 der breiten Öffentlichkeit vorstellen.
Es würde mich riesig freuen wenn ihr kurz vorbei schauen würdet. Es ist einfach genial was hier auf die Beine gestellt wurde.
Sa
30
Jun
2012
28. Platz im Sprint
Der Moment heute im Starthaus vor der grossen Zuschauermenge, dem schäumenden Wildwasser und dem grossen Abfall wo man davor stand war wie erwartet äusserst imposant und faszinierend.
Am Morgen beim Einfahren fühlte ich mich dermassen wohl dass ich das Gefühl hatte dies auch gleich beim ersten Lauf umsetzen zu können.
Leider entsprach dies nicht der Realität. Ich kam völlig verhalten aus dem Starthaus, erwischte den Stein recht unglücklich zum rechts rüber zu kommen und zog 20cm zu spät mit dem Paddel links bei der unteren Welle. Dies war der Ursprung einer Kette von Fahrtfehlern die sich bis fast ins Ziel runter zog. So verlor ich Sekunde um Sekunde.
Wütend über mich selbst wollte ich es im 2. Lauf allen zeigen was ich drauf habe, da mir diese Strecke wirklich gut liegt.
Gesagt getan....ich erwischte die Linie perfekt, beschleunigte das Boot raus und war satte 4 Sekunden schneller. Damit konnte ich mich wenigstens vom 36. zum 28. Platz nach vorne kämpfen.Was nebenbei mein bestes WM Resultat ist.
Wäre, täte, würde.....nützt da nichts, aber wenigstens weiss ich nun, dass ich das Potential habe in die Top 20 zu fahren und werde in Zukunft einen Belastungslauf vorher machen um den Bann vom ersten schlechten Lauf zu brechen.
Morgen Nachmittag gehts noch mal voll ran fürs Mannschaftsrennen wo wir uns einiges ausrechnen und voll angreifen werden. Freue mich schon riesig drauf :-)
Do
28
Jun
2012
8. Platz im Teamwettkampf
Das heutige Einwärmen brauchten wir zugleich um die Starttaktik zu testen, wobei unser Plan bestens aufging, dass Jonas am Start war, Martin an seinem linken Heck wartete und ich direkt hinter Jonas stand. Martin beschleunigte gleichzeitig mit Jonas aus dem Tor hinaus und überholte unseren Youngster noch vor der Autobrücke um ihm die Welle zu geben und beim Start eine Bootslänge zu gewinnen.
Im Wettkampf spielten wir dasselbe dann perfekt durch und kamen optimal vom Start weg. Kurz vor dem langen Flachstück erwischte Jonas eine langsamere Strömung welches ich gut ausnutzen konnte um ganz nach vorne zu gehen. Beim langen Flachstück nach der ersten Zwischenzeit konnten wir Jonas eine gute Doppelwelle geben.
Im schweren Wildwasserteil fuhr ich dann wieder voraus. So konnten wir alle schnell fahren ohne einander ins Heck zu fahren. Wir erwischten die Linie optimal und konnten kurz nach dem Sprintziel nochmals gut Wellenfahren und kamen mit der schnellsten Zeit ins Ziel.
Am Ende reichte es zum guten 8. Platz knapp hinter den Australiern. Ich freue mich riesig weiterhin mit dieser Teamzusammensetzung an weiteren Grossanlässen zu fahren und denke dass wir am Sonntag unser Resultat im Sprint Team noch optimieren können.
Die anschliessenden Sprinttrainings liefen enorm gut. Ich hab definitiv wieder zur alten Stärke zurück gefunden, treffe die Linie optimal und kann mein Kajak genial raus beschleunigen. Ich kanns kaum erwarten am Samstag an den Start zu gehen!!!
Mi
27
Jun
2012
Die Schulter hat gehalten....bin aber noch nicht in Fahrt gekommen
45 Minuten vor dem heutigen Start hab ich mit dem Trainer der Japaner gesprochen welcher selber Sportarzt ist und gerade eine Studie macht über Schulterschmerzen im Kanusport.
Er hat mich dann auf die Idee gebracht den Schultergürtel der Innenrotatoren intensiv zu dehnen und siehe da....die Schmerzen in der Schulter wurden massiv weniger.
Beim Einfahren war ich dadurch extrem beflügelt und ging überglücklich an den Start mit der Möglichkeit dass die Schulter wirklich hält.
Ich kam gut aus dem Starthaus hinaus und konnte das Boot sehr schnell beschleunigen. Dann hätte das richtige Wettkampftempo kommen müssen.....dies konnte ich leider aber bis ins Ziel nie aufbauen und war immer im unteren Belastungsbereich drin nach 2 Wochen schonen, leichtem paddeln und versuchen die Schmerzen in den Griff zu bekommen.
Es resultierte der entäuschende 35. Platz. Positiv an der Geschichte ist, dass ich meine Schulterschmerzen nun besser in den Griff bekomme und bis am Samstag am Sprintrennen meine Spritzigkeit wieder aufbauen kann und da ein super Resultat fahren werde.
Di
26
Jun
2012
11:28 geht`s los!!!
Die Eröffnungszeremonie heute Abend war extrem schön gestaltet mit einem Ländereinzug durch die Gassen, der Tanzshow, dem Adler der die Flaggen für la Plagne, Frankreich und den ICF (international Canoe Federation) gebracht hat und dem anschliessenden Apero in der Halle nebenan. Es hat richtig gut getan alle internationalen Gesichter wieder zu sehen, so auch die japanische Nationalmannschaft, welche wir nur 1 mal pro Jahr sehen.
Die letzten Vorbereitungen sind nun getroffen und morgen gehts dann endlich los.
Um 9:00 Einpaddeln, 10:30 Vorbereitung der Wettkampfboote-Physio Behandlung und um 11:10 auf Wasser um an den Start runter zu fahren und sich nochmals warm zu machen.
Meiner Schulter gehts inzwischen etwas besser, jedoch noch nicht Symptomfrei. Bekanntlich kann man ja für den Wettkampf alles wegdenken was Schmerzen anbelangt ;-)
Um 11:28 gehts dann defintiv los, die wilde Isere herunter welche ich Linientechnisch inzwischen bestens behersche. Die Rennstrecke wird im Bereich von 14 Minuten liegen.
Live Ticker für die Resultate findet man unter:
http://www.123result.com/
Gegen Abend schreibe ich dann den ausführlichen Bericht über das Tagesgeschehen.
Mo
25
Jun
2012
Boote vermessen, Akreditierung abgeschlossen und morgen kommt schon die Eröffnungszeremonie
Nach 2 Trainingstagen auf der Isere, ging es gestern zur akreditierung und heute zur Materialkontrolle. Beide Kajaks waren inklusive Zusatzgewichten unter dem Sitz 11,1 Kilo schwer. Perfekt also für den Wettkampf mit den 100 Gramm Sicherheitsgewicht damit ich nicht in der Kontrolle hängen bleibe nach dem Wettkampf.
Die 50 Meter Sprints heute Morgen auf dem See liefen recht gut, die Schulter machte noch nicht ganz mit, jedoch behandelt unser Physio Marc Chevallier dieser hervorragend und bin guten Mutes dass diese perfekt halten wird für die Wettkämpfe.
Heute Nachmittag gehts nochmals auf die Wildwasserstrecke um den letzten Schliff zu holen und mit dem Rennkajak eine Fahrt gemacht zu haben.
Morgen Abend dürfen wir für die Schweiz an der Eröffnungszeremonie einlaufen und dann sobald als möglich ins Bett gehen für das Klassik Einzel am Mittwoch.
Die genauen Startzeiten werde ich noch durchgeben.
Weitere Infos findet man unter: http://www.laplagnecanoe2012.com/fr/
Sa
23
Jun
2012
Die Frisur passt - die WM kann kommen!!
Seit gestern Abend sind wir in Bourg St. Maurice angekommen und bereiten uns die kommenden Tage auf die Kanu Wildwasser Weltmeisterschaften vor.
Gestern schaffte ich es endlich wieder mal zu Corinne zum Haare schneiden, was bitter nötig war damit ich nach dem Wettkampf nicht gleich den Helm mit dem Sonnenhut tauschen muss wegen der langen Haare.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Corinne und ihrem Coiffeur Geschäft herzlich für ihre Unterstützung bedanken die ich schon seit längerer Zeit bekomme.
Mo
18
Jun
2012
Vize Schweizermeister - gerade mal 0,11 Sekunden fehlten zum Sieg
Neues Team 1 für Kanu Club Nidwalden...Spannung war geboten!!!
Die Vorbereitungen auf die Schweizermeisterschften waren dieses Jahr alles andere als dass ich mir das vorgestellt hatte.
Am Samstag vor den Meisterschaften zog ich mir im Training auf der Isere (WM Strecke 2012) eine Zerrung der linken Schulter zu.
Infolge dieser musste ich mein Training gänzlich auslassen und mich intensiv ärztlich sowie physiotherapeutisch behandeln lassen.
Dank dem super Team von der Medbase Zug und Greifensee (speziellen Dank an: Dr. Christoph M. Flesch, Uli Maroska, Conrad Schmalfuss, Barbara Tuma, Esther Tribolet) war meine Schulter bis Freitag weitestgehend schmerzfrei, sodass ich am Tag vor den Wettkämpfen ein Testtraining machen konnte ob die Schulter hält.
Das Klassikrennen am Samstag welches zum Swisscup gehört benützte ich als Testtraining um zu sehen ob die Schulter auch bei höheren Belastungen (90%) und Wildwasser hält. Anfangs noch etwas speziel wegen der Unsicherheit, bekam ich wieder das Gefühl fürs schneller Paddeln und das Vetrauen dass die Schulter hält.
Wegen eines Missverständnisses der Starttzeiten wurde der erste Sprint Lauf am Sonntag gestrichen infolge unfairer Bedingungen, was mir sehr entgegenkam, da ich auf der benachteiligten Seite stand.
Im 2. Lauf fühlte ich mich dann auch einiges wohler, obschon die Spritzigkeit noch nicht zu 100% vorhanden war, gelang mir ein sehr solider Lauf.
Im Ziel war das warten auf meinen Kontrahenden Martin Scheuber fast unerträglich....es wird knapp, die Zeiten sind praktisch gleich.....Martin Scheuber gewinnt sehr knapp mit 10 Hundertstel Sekunden!!!!
Es war im ersten Moment eine riesen Entäuschung den Titel dermassen knapp zu verpassen.
Kurz danach war ich denoch sehr zufrieden angesichts der Umstände und wusste dass ich an der WM nächste Woche in Bourg St. Maurice sehr viel Potential habe um mich in der Weltrangliste weiter nach vorne zu arbeiten.
In der Mannschaft hatten wir eine ganz neue Zusammensetzung infolge des Clubwechsels von Martin Scheuber zum Kanu Club Brugg.
Mit Alistair Smorthit und Urs Zimmermann waren zwei sehr talentierte Junioren neu ins Team 1 des Kanu Club Nidwaldens gekommen.
Von den Einzelzeiten her wurde es ein äusserst spannender Kampf um die Goldmedaille mit dem Kanu Club Brugg.
Die geplante Taktik am Start sowie im Verlauf des Flusses konnten wir sehr gut umsetzen und führten im ersten Lauf mit 0,5 Sekunden.
Es blieb also spannend und wir optimierten noch einmal den Ablauf des Wettkampfes. Diesen konnten wir optimal umsetzen und kamen sehr gut ins Ziel.
Der Speaker liess uns recht lange zittern, baute die Spannung auf und...es reichte mit 1 Sekunde zum weiteren Schweizermeister Titel im Team für die Nidwaldner. Es hat riesig Spass gemacht mit den zwei Jungs und ich möchte ihnen an dieser Stelle herzlichst gratulieren für diese super Leistung!!!
Nun gibt es einen Erholungstag für mich den ich in vollen zügen geniesse. Die folgenden Tage bereite ich mich weiter auf die WM vor und freue mich riesig auf diesen Anlass.
Am 26. Juni gehts dann endlich los, das warten hat ein Ende!!
Fr
08
Jun
2012
Letztes Trainingslager auf der WM-Strecke in Bourg St. Maurice
Für drei Tage sind wir nun ein letztes mal vor der WM auf der Isere am trainieren und holen uns den letzten Feinschliff.
Es soll momentan sehr viel Wasser haben, wo wir schon sehr gespannt sind wie der Fluss nun zu fahren ist mit ein paar Qubik Wasser mehr unter unseren Kajaks.
Die letzten Trainingstage waren perfekt zum paddeln. Das wuchtige Wasser hat mächtig Spass gemacht und wir konnten uns noch einmal die Strecke gut einprägen für die WM.
Die Zeitläufe am Freitag waren dementsprechend auch sehr zufriedenstellend.
Leider hatte ich heute in der langen Zeitfahrt starke Schmerzen in der linken Schulter, musste während des Rennens abbrechen und den ganzen Nachmittag Pause machen.
Mal schauen ob die Schulter morgen wieder hält, würde riesig gerne den Sprint noch ein paar mal zügig fahren. Mit ein paar Bemer Minuten und gutem entlasten sollte das auch klappen :-)
Do
10
Mai
2012
WM Qualifikation 3x erfüllt!!!
Das Einfahren heute Morgen gab mir ein sehr mulmiges Gefühl weil ich mich noch etwas schlaf fühlte und überhaupt nicht in Sprintform.
Beim Start vor dem grossen Abfall, bekam ich dann aber doch noch das richtige Wettkampfgefühl, erreichte den Ersten Lauf perfekt von der Linie her, hatte aber Leistungsmässig noch potential um mich zu steigern. Auf Rang 13 versuchte ich den 2. Lauf entspannt anzugehen um nochmals die Linie perfekt zu treffen.
Der erste Abfall lief nicht schlecht, liess aber mein Kajak nicht so sauber raus ziehen wie im ersten. Der Rest lief dann recht gut.
Im Ziel angekommen standen dann 4,73% und der 12. Rang auf der Ergebnisliste.
Ein hammer Gefühl dies so deutlich als bester Schweizer zu schaffen!!!
Nun erhole ich mich im Hotel noch etwas und gehe entspannt das Klassikrennen am Nachmittag an um dort nochmals zu zuschlagen...........................
............das anschliessende Klassik gelang mir bis zur Streckenmitte sehr gut. Ich konnte nochmals sehr viel Kräfte frei machen und konnte mein Kajak gut laufen lassen. Im schwierigen Wildwasserteil merkte ich, dass nach den vielen Wettkämpfen meine Konzentration nach liess und sich aussergewöhnlich viele Fahrtfehler einschlichen. Trotz dieser zeitraubenden Fehler holte ich ein 3. mal die Qualifikation mit 5,6% Rückstand.
Tod müde fuhr ich dann mit unserem Nationaltrainer Stephan Greier nach Hause um am Freitag in der Medbase Zug wieder zu arbeiten.
Ich freue mich unendlich auf diesen Grossanlass Ende Juni und bereite mich nun mit intensiven Intervalltrainings auf dem See/Wildwasser sowie gezieltem Krafttraining welches ich dann im Detail wieder mit Ljubi zusammen anschauen werde von den Übungen her :-)
Mi
09
Mai
2012
WM Qualifikationen in Bourg St. Maurice (Val d`Isére)
Die ersten Wettkämpfe der Qualifikationen gingen heute über die Bühne, wobei wir am Morgen zuerst das Klassik und am Nachmittag die Sprintläufe hatten.
Das Klassikrennen lief mir bis zur mitte sehr gut, dann kam wie für die meisten Athleten ein konditioneller Einbruch, da die obere Strecke sehr kräftezehrend ist. Im schweren Wildwasserteil konnte ich dann aber mein Boot immer auf der Linie halten und verlor dadurch nicht mehr gross Zeit.
Mit 5,3% holte ich dann auch die erste Quali der zwei die wir haben müssen um an die WM gehen zu dürfen.
Im Sprint hatte ich im ersten Lauf zu viele zeitraubende Patzer drin, die ich im zweiten Lauf nicht mehr kompensieren konnte. Nejc Snidarcic gewann diesen dann mit fast 3 Sekunden Vorsprung auf den 2. Platz, was im Sprint Welten sind und somit die Quali weit entfernt war. Immerhin realisierte ich das beste schweizer Resultat im Sprint bei den Herren.
Nun haben wir morgen dann nochmals zwei Möglichkeiten unsere Quali zu bestätigen.
Am Morgen im Sprint und am Nachmittag im Klassik, wobei es eher realistisch ist dass ich diese im Klassik am Nachmittag holen werde.
Anschliessend werde ich direkt mit unserem Nationaltrainer in die Schweiz fahren, also wird der nächste Blog etwas warten müssen...
Mo
30
Apr
2012
Tagessieg am Sprintrennen auf der Engelbergeraa
Bei besten Wetterbedingungen fand am letzten Wochenende der erste Swisscup auf der Engelbergeraa statt, welcher als Ersatz für das Birs Derby durchgeführt wurde.
Die Klassische Distanz am Samstag war bei uns Elite Fahrer geprägt von einer Fluttwelle, von welcher vorallem die hintersten im Startfeld profitieren konnten.
Sodass die Zeitabstände etwas schwierig einzustufen waren. Somit war ich mit dem 3. Platz hinter Martin Scheuber und dem Italiener Luca Panziera sehr zufrieden.
Am Sonntag galt es dann am Sprint, wo dann mitte Juni auch die Sprintschweizermeisterschaft stattfindet zu sehen wo man ungefähr steht.
Der erste Lauf gelang mir Linientechnisch sehr gut, hatte aber noch Steigerungspotiential was die körperliche Erschöpfung anbelangt.
Mit einer knappen Sekunde Vorsprung als führender im Klassement galt es diesen Vorsprung zu verteidigen.
Dies gelang mir bis zur Streckenhälfte auch sehr gut, wo ich dann aber einen Hecktreffer erwischte der mir das ganze Tempo raus nahm. Letztendlich gelang es mir dann aber dennoch den Sieg mit knappe 3 Zehntel ins trockene zu bringen.
Es hat riesig gut getan wieder mal zu oberst stehen zu können und gibt ein gutes Gefühl für die Qualifikation nächste Woche in Bourg St. Maurice für die Kanu WM
Mo
23
Apr
2012
Int. Rennen auf der Enz bei sehr wenig Wasser
Das internationale Rennen im Schwarzwald fand unter sehr schwierigen Wasserverhältnissen statt. Sprich es hatte kaum genug um ein Rennen durchzuführen, vorallem für die Klassische Distanz.
Mit dieser hatte ich dann auch meine Mühe und brachte mein Kajak nicht auf das gewünschte Tempo auf dem untiefen Wasser mit den vielen Steinen, sodass dann auch das Resultat auch nicht zufriedenstellend war.
Im Sprint am Sonntag versuchte ich das verpatzte Rennen vom Vortag wett zu machen, was mir im ersten Lauf auch recht gut gelang.
Ich hatte dabei dass Gefühl etwas zu wenig Druck auf dem Blatt zu haben und stellte dieses deshalb um einen Zentimeter länger für den zweiten Durchgang.
Diese Idee stellte sich aber als schlechte Taktikwahl heraus, was mich dann auch 4 Rangierungen kostete. Trotz diesem etwas unglücklichen Ausgang war ich nachwievor unter den 6% Rückstand welche für die WM erfoderlich sind auf der Qualifikation in 2 1/2 Wochen in Bourg St. Maurice.
Nächstes Wochenende kommt nun noch ein kleiner Test für mich am Swisscup auf der Engelbergeraa und dann gehts im Eiltempo an die Quali nach Frankreich.
So
08
Apr
2012
Trainingslager auf der WM Strecke in Bourg St. Maurice
Seit Karfreitag reihen wir auf der Isere eine Trainingsfahrt an die Andere und können uns den Fluss immer besser einprägen.
Es ist ein sehr wuchtiger Fluss der einige Fahrten braucht bis man ihn in und auswenig weiss, was äusserst Wettkampfentscheiden ist, da wenn man einen kurzen Moment zögert gleich völlig ab der Linie kommt und viel kostbare Zeit verliert.
Persönlich habe ich ein riesig gutes Gefühl und weiss auch nach den beiden internationalen Wettkämpfen in Fulda (D) und Enza (I) dass ich auf sehr gutem Weg bin.
Heute Morgen hatten die Franzosen ihre Qualifikationsläufe für die WM, was für uns extrem positiv war, um gewisse Linien anzuschauen, sowie die Laufzeiten mit unseren zu vergleichen.
Was diese anbelangt sieht es sehr gut aus. Ich war lediglich 6 Sekunden von der Quali entfernt und dass mit Schoner auf dem Boot sowie dass ich diesen Testlauf aus dem Training gefahren habe.
Morgen gibt es noch die letzten Trainingsfahrten und dann gehts wieder weiter mit dem Trainingsrythmus bis zur Qualifikation auf der Isere mit den Deutschen, Italienern und Slowenen zusammen am 9.+10. Mai.
Di
13
Mär
2012
WM Vorbereitung im Fitnesspark Milandia
In den letzten Jahren konnte ich mein Training und mein Leben als Spitzensportler stetig verbessern und professioneller ausführen mit Konditionstrainer, Mentaltrainer, richtiger Ernährung etc.
Ein Sorgenkind dass mir immer wieder im Hinterkopf blieb ist das Krafttraining. Dieses ist einerseits durch meinen Konditionstrainer Gerhard Schmid sehr gut aufgebaut was die Zusammensetzung der Intensitäten sowie des Umfangs anbelangt, nicht jedoch von der direkten Betreuung was die Ausführungen sowie die Vielfalt anbelangt da er selber in Österreich lebt und wir uns nur 2-3 mal im Jahr sehen können.
Im Wissen dass bei meinem Sponsor Milandia ein geniales Team von Fitnessinstruktoren am arbeiten ist, bin ich mit Ljubi ins Gespräch gekommen im Wissen dass er ein sehr erfolgreicher Bodybuilder war und ein riesen Fachwissen hat von seinen Ausbildungen.
Nun konnte ich gestern Nachmittag, nachdem ich bereits am Morgen meine Grundübungen absolviert hatte im Kraftraum, mich mit ihm zusammensetzen und schauen was für meine Sportart die besten Übungen wären um die Kraft optimal aufs Paddel rüber zu bringen.
Es war eine enorm lehrreiche Stunde, mit ganz genialen Übungen welche mich jedesmal wieder verblüfft hatten und ganz neue Reize gesetzt hat.
Ljubi hat es verstanden die perfekten Übungen fürs Paddeln mit mir umzusetzen und mich auch recht zu fordern, was länger nicht mehr der Fall war im Kraftraum.
Begeistert hat mich vorallem dass ich recht ausgepowert war nach dem Training, mich aber trotzdem sehr beweglich fühlte.
- nicht die Gewichte die man umsetzt zählen, sondern die Reize die man auf den Körper setzt!!!! -
Ich habe dass Gefühl dass mich diese Lehrstunde noch einiges weiterbringen wird und zur perfekten Vorbereitung zur Kanu Wildwasser WM in Val dÌsere dieses Jahr beiträgt.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Ljubi, bei Silvan der die Fotos gemacht hat sowie dem gesamten Milandia Team bedanken für die super Unterstützung die ich seit Jahren bekomme!!
Steckbrief - Ljubivoj Bakic
Geburtsdatum: 12.01.1977
Aktiv als Bodybuilder: 1998 - 2005
Sportliche Erfolge:
Int. Balkan Meisterschaft 2000 - 1. Platz
Int. Deutsche Meisterschaft 2003 - 3. Platz
Weltmeisterschaft 2003 - 6. Platz
Int. Deutsche Meisterschaft 2004 - 1. Platz
Berufliche Ausbildung:
Dipl. Sportlehrer
Dipl. Fitnesstrainer BSA Akademic (Deutschland)
Dipl. med. Fitnessinstruktor SPA (Schweiz)
-
:
Mo
05
Mär
2012
Leistungssteigerung am Wintercup in Brugg
Nach den intensiven Trainingswochen in Policastro und etwas Muskelkater vom Krafttraining ging ich ohne grosse Erwartungen bei besten Wetterbedingungen an den Start vom ersten Sprintlauf. Dieser lief noch etwas harzig, konnte aber im 2. aufdrehen und den Rückstand auf meinen Kontrahenden Martin Scheuber um knapp 3 Sekunden reduzieren. Im Klassikrennen am Nachmittag belegte ich ebenfalls den 2. Rang und konnte gegenüber Martin 1 Prozent gut machen im Vergleich zu den letzten Wettkämpfen.
Am 17.+18. März werde ich noch etwas besser wissen wo ich im Training stehe am Weltranglistenrennen auf der Fulda (D) wo ich das Training die Woche davor ein bisschen reduziere um erholter an den Start zu gehen.
Mo
20
Feb
2012
Trainingslager in Policastro Bussentino (ITA)
Seit dem 4. Februar trainiere ich in Policastro bei besten Bedingungen und bereite mich auf die WM diesen Sommer vor.
Bei 10-15 Grad und gutem Wildwasser sowie einem perfekt eingerichteten Kraftraum haben wir hier beste Bedingungen um gut zu trainieren.
Mit dabei sind aus der Schweiz Fabio Gretener und Jonas Tschirren, aus Österreich Manuel Filzwieser, aus Holland Sebastiaan Verhaagh sowie aus Italien Mariano Bifano und Paolo Bifano. Dank dem hohen Niveau der Athleten können wir uns gegenseitig täglich fordern und immer ans Limit gehen um optimale Fortschritte zu machen.
Natürlich darf auch der Spass nicht fehlen und so waren wir schon Reiten, viel am Fussballspielen, Slacklinen am Meer sowie kleinen Ausflügen in die Touristen Orte die hier in der Umgebung sind.
Dieses Wochenende am 25.02. findet hier in Policastro ein Sprintrennen statt wo wir teilnehmen werden und dann uns anschliessend auf die Heimreise machen.
Di
03
Jan
2012
10 Jahre sind es nun her.....
Es war am Abend vom 03.01.2002 als ich während dem TV schauen meine rechte Körperseite immer weniger spürte. Ich kannte dieses Gefühl sehr gut von meiner ersten Hirnblutung 1999. Meiner Mutter gefiel das ganze ganz und gar nicht und meinte dass wir das am nächsten Tag unbedingt den Ärzten zeigen müssen, aber wir mal die Nacht abwarten wie es sich verhält.
Leider war der Zustand am nächsten Morgen noch nicht besser und ich musste das Training mit meinem damaligen Trainingspartner Michael Eigenstetter absagen.
Nach einem MRI im Kantonsspital und auf Rücksprache mit der Neurochirurgie im Uni Spital Zürich war der Entscheid sehr schnell gefällt dass ich unter diesen Umständen dieses Mal doch operieren muss, wovon das erste Mal noch abgesehen wurde.
Irgendwie realisierte ich noch nicht die Tragweite von dieser Diagnose. Ich verbrachte die ganze Nacht in der Intensiven, angehängt an hunderten von Kabeln etc. und als meine Freunde und Familie am nächsten Morgen am Bett standen noch Witze gemacht über diese ganze Sache, dass man auch den Alarm auslösen kann wenn man schnell atmet.
Kurz danach traten die Ärzte ins Zimmer und befreiten mich erstmals von den ganzen Kabeln. Sie erklärten mir dass bei einer zweiten Blutung definitiv operiert werden müsse. Mein einziger Gedanke dabei war.....wie lange darf ich nicht paddeln?
Die ernüchternde Antwort der Ärzte war 6-9 Monate. Das war für mich dermassen niederschmetternd dass ich nur noch heulend im Bett lag.
Am Abend rief ich meinen Trainer Christian Mähr an und sagte ihm er könne mich aus dem Team streichen und erklärte ihm meine Situation. Er motivierte mich dran zu bleiben und dass ich dies alles schaffen werde.
2 Stunden später stand er plötzlich in meinem Zimmer und ist von Schaffhausen extra zu mir in den Spital gefahren. Ganz klar einer der Momente die mir viel Kraft und Motivation gegeben hatte und die ich nie vergessen werde.
Später wurde ich nach Zürich verlegt und unterzog mich einigen Tests und Untersuchungen, die nicht immer sehr angenehm waren.
Darauf folgte die Besprechung mit dem Chirurgen und Professor Yasuhiro Yonekawa. Irgendwie war ich damals total gelassen, selbst dass das Restrisiko 5% betrage dass ich erblinde oder sogar sterben könnte dabei, nahm ich irgendwie einfach ganz gelassen hin. Für meine Eltern, vor allem für meine Mutter war das alles andere als einfach.
Am nächsten Morgen wurde ich nochmals ins MRI geschickt, da sie meine Bilder nicht mehr finden konnten. Diese dauerte jedoch lediglich 5 Minuten, da sie dann die Bilder doch wieder fanden.
Im Anästhesie Raum ging es dann sehr schnell. Mir wurde warm über dem ganzen Körper und schon war ich weg.
4 Stunden später lächelte mir dann meine Mutter mit einer Träne entgegen und meinte es sei alles bestens verlaufen.
Eine Weile später (keine Ahnung in welchem Zeitraum) kam noch Professor Yonekawa vorbei und ich durfte mich bei ihm in aller Form bedanken.
Die Rekonvaleszent Zeit im Spital war geprägt von harten Nächten, wo ich nicht selten Suizid Gedanken hatte, spastischen Anfällen, etwas speziellen Zimmernachbarn ausgenommen dem ersten der leider sehr früh wieder nach Hause gehen konnte.
Als ich dann endlich ganz kurze Zeit auf den Beinen stehen konnte, fand ich auf dem Balkon einen Besen…..da kam mir sofort die Idee dass ich mit dem doch anfangen trainieren könnte, da mir Tags davor die Ärzte gesagt haben, dass der letzte Patient, ein Kugelstösser nach 3 Monaten bereits wieder trainiert hatte.
Also setzte ich mich auf den Balkon Tisch und fing an zu paddeln. Nach kurzer Zeit ging ich total entkräftet ins Bett.
In den schwersten Nächten als es dann fast nicht mehr auszuhalten war, begann ich im Kopf Trainings auf dem See ab zu solvieren und stellte mir Bewegung, Anstrengung, Umgebung, Gefühl etc. vor.
Dies beruhigte sehr gut und ich hatte auch das Gefühl dass ich fitter wurde.
Nach 2 Wochen wurde ich nach Hause entlassen. Zu Hause hat meine Familie ein riesen Willkommens Plakat gemacht an der Türe. Leider bekam ich am nächsten Tag schon wieder spastische Symptome (die Kortison Dossierung wurde beim Austritt massiv reduziert) und musste wieder zurück ins Uni Spital. Dort wurde ich mit Kortison behandelt, bekam aber weder eine Ergotherapeutin, Psychologische Unterstützung oder sonst irgendetwas.
Wenigstens war ich etwas mobiler und schaffte es sogar mit dem Lift in die Cafeteria zu gehen. Brauchte jedoch immer sehr lange bis ich einen Zettel geschrieben habe, dass ich unten bin, da ich mit der rechten Seite nicht schreiben konnte.
Nach über einer Woche wurde ich nach Hause entlassen, diesmal ohne Veränderung der Kortison Dossierung
Es war eine spezielle Zeit in der ich aber meistens nach vorne geschaut habe, mich nur schon riesig gefreut habe das Joghurt ohne Hilfe der Zähne zu öffnen oder den Weg zum See den ich so vermisst habe (400 Meter) zu schaffen, das erste Mal nach 6 Wochen wieder im Kajak sass und nach 15 Minuten total entkräftet mit einem riesen Lächeln im Gesicht ausgestiegen bin, dem Cortison dass mich total entstellte und ich mich nicht dafür schämte mich in der Öffentlichkeit zu zeigen und meinen besten Freunden zu erklären wer ich bin, nach der ersten Osteopathie Behandlung bei Ton Isaak plötzlich wieder die Blätter an den Bäumen spürte, meiner damaligen Freundin Andrea die sehr gut zu mir geschaut hatte, die vielen Alkohol Exzesse um diesen ekligen Gefühl auf der rechten Seite zu entfliehen, der anschliessenden Zeit in Lausanne wo ich anfangs nur halbtags in die Schule konnte, viel geraucht habe, trotzdem gelegentlich paddeln ging- so gut ich Kraft dafür hatte, der Knieoperation infolge der Cortison überdossierung die eine recht lange Rekonvaleszents brauchte, der 3. Hirnblutung mit epileptischen Anfällen und und und…es gibt glaube ich noch tausende Eindrücke die mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin.
In diesen Jahren hatte ich jedoch immer wieder Zwischenerfolge wie, dass ich sogar im 2002 noch an die Junioren WM in Bala (Wales) mitgenommen wurde (da bin ich der FAKO Abfahrt heute noch dankbar über diesen Entscheid), einigen Schweizermeistertitel in der Mannschaft und und und. Irgendwie fand ich aber nie zurück zu alter Stärke und resignierte. Ich betätigte mich in dieser Zeit als Assistenz Trainer der Junioren Nationalmannschaft und als Nachwuchsverantwortlicher des Schweizer Kanu Verbandes für die Wildwasser Abfahrt.
2007 begleitete ich die Junioren an die WM in Carolina nach meinem Abschluss für den medizinischen Masseur (wurde via Invalidenversicherung vom Schreiner zum med. Masseur umgeschult infolge der Kniebeschwerden). Gegen Schluss von diesem Trip, kam mir der Gedanke…..hey was die können kann ich schon lange und ich bin ja wieder praktisch gesund…..
Gesagt getan und ich arbeitete 1 ½ Jahre daran und schaffte es doch tatsächlich wieder zurück in die Nationalmannschaft.
Dies war wohl einer meiner emotionalsten Momente als ich mit der Schweizer Flagge einlaufen durfte an der EM in Italien. Ich heulte vor lauter Freude fast
täglich im Hotel und genoss die Zeit mit meinem Bruder Fabio der extra vor dem definitiven Wechsel in die Kanu Regatta noch einmal mit kam um mich zu begleiten. Danke Fabio!!!!
Meine Freunde: ich hatte am Wintercup in Brugg 2002 mit Tränen im Gesicht versprochen dass ich wieder zurück komme und es schaffen werde…und da bin ich wieder!!!
Ich möchte Euch allen von ganzem Herzen danken dass ihr mich durch diese vielen Schweren Momente getragen habt, mir Kraft gegeben habt und mich wieder aufgestellt habt als ich auf allen vieren gelaufen bin.
Einen ganz besonderen Dank möchte ich meinen Eltern, meinen Geschwistern, der ganzen Familie und den Menschen die so nah an mir beigestanden sind egal wie ich drauf war in den verschiedensten Phasen!!
Im heutigen Training auf dem See wurde mir auch wieder bewusst was alles gegangen ist und wo ich heute stehe. Einfach der Wahnsinn!! Ohne Euch hätte ich das niemals geschafft!
DANKE!!!!
So
11
Dez
2011
2. Platz am Wintercup in Solothurn
Der erste Teil der Wintercup Serie fand traditions gemäss in Solothurn statt. Den Rundkurs auf der Aare gab es 2 mal zu befahren und wurde als Massenstart durchgeführt.
Im Grunde eine Strecke die mir vom Flachen/Schweren Wasser eher weniger liegt. Nichts desto trotz war ich top motiviert mich mit der Schweizer Konkurrenz zu messen.
Der Start ging gleich fulminant los, wobei sich nach ein paar Minuten das Duo Martin Scheuber und dem Junior Jonas Tschirren absetzte. Beim zweiteren wusste ich, dass er dieses Tempo nicht bis am Schluss durchhält und war auf Lauerposition.
Bei der zweiten Wende war ich dann direkt hinter dem Heck von Jonas und holte die 2. Position gleich danach zu meinen Gunsten.
Mein Trainingspartner Jonas fiel dann leider recht schnell ab und mein primäres Ziel war es den Rückstand auf Martin Scheuber in Grenzen zu halten. Dies gelang mir recht gut, wobei mich zeitweise der Altmeister Peter Lüthi gejagt hatte, konnte aber meine Position gut verteidigen und am Schluss nochmals aufdrehen um mit einem angenehmen Vorsprung ins Ziel zu kommen.
Positiv übers ganze gesehen war sicher, dass ich gegenüber dem letzten Jahr meinen Rückstand auf den Klassik Spezialisten Martin Scheuber halbieren konnte.
Ich freue mich nun weiter am Aufbau für die Saison 2012 zu feilen und über die Festtage etwas eine ruhigere Zeit zu haben.
Im Januar werden dann wieder viele Ausdauer Kilometer auf dem See absolviert, sowie einige davon auf der Langlaufloipe.
Am 21. Januar folgt dann der zweite Teil vom Wintercup in Schaffhausen.
Nun wünsche ich Euch allen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!
So
13
Nov
2011
2. Platz im Kajak zweier mixed am Ardeche Marathon
Mit Ramona Haslebacher lancierte ich mein 2. Marathon-Projekt in diesem Jahr und war dementsprechend gespannt was wir damit erreichen können. Der Ardeche Marathon in Frankreich ist einer der grössten in Europa, mit den besten Athleten der Welt am Start und gesamthaft gegen 2000 Teilnehmenden.
Für Ramona, welche sehr erfolgreich in der Kanu Regatta Nationalmannschaft paddelt, war es das erste Erlebnis auf Wildwasser, dementsprechend war sie froh jemand zu haben der das Wildwasser lesen kann und runter steuert.
Wir konnten uns an dem wie immer sehr turbulenten Start sehr gut bei den grösseren Rangeleien vorbeisteuern und Rang um Rang gut machen.
Als wir nach 15 Kilometer die ersten gelben Startnummern (Athleten aus der ersten Strartreihe) überholten, wussten wir, es liegt Heute einiges drin.
Bei Rennhälfte touchierten wir ein deutsches Boot und hatten uns dort einen grösseren Riss an der oberen Spitze geholt, was wir allerdings erst im Ziel bemerkten und eine Erklährung für das viele Wasser im Boot bekamen.
Trotzdem reichte es uns auf den hervorragenden 2. Platz im K2 mixed und den 33. Gesamtrang.
Viele Plätze konnten wir im Rennen sicher gut machen, da wir nie ein Fehler in der Linie hatten, sprich im Wildwasserteil jeweils einige Boote überholten und Ramona mir den Schlag sehr sauber abgenommen hat.
Es war für uns beide ein geniales Erlebnis was wir so schnell nicht vergessen werden und weiter motiviert hart durch den Winter zu trainieren.
Mo
17
Okt
2011
3. Platz am Adige Marathon mit meinem Bruder Fabio
Bereits am Freitag Morgen reisten mein Bruder und ich mit unseren Eltern als Betreuer nach Pescantina um uns für den Marathon vor zu bereiten.
Am Freitag und Samstag fuhren wir die Halbmarathonstrecke um uns an die Gegebenheiten zu gewöhnen. Nachdem wir die Kabel für das Steuer optimiert haben, lief das Boot auch einiges besser und wir waren bestens gerüstet für den Sonntag Morgen.
Etwa 20 Minuten vor dem Start gingen wir aufs Wasser, als 10 Minuten vor dem Start plötzlich die Startlinie runter ging und wir 300m dahinter die Welt nicht mehr verstanden haben.
Innert 25 Minuten haben wir dann mit einem recht grossen Kraftaufwand uns an die Spitze nach vorne gekämpft, wovon wir beide recht harte Unterarme bekommen haben mit den vielen Wellen die wir überholt haben.
Bei der absoluten Spitze angelangt bei Marathon hälfte, hatten wir das Gefühl dass wir diese nun auch noch schnell packen. Diese liessen sich diese Position aber nicht so schnell nehmen und drehten auf, wobei uns nach dieser Aufholaktion schlicht hin die Kraft gefehlt hat.
30 Minuten vor dem Ziel spornten wir uns nochmals an, den Anschluss zu schaffen und aufs Podest zu kommen. Ich weiss heute noch nicht, wie ich die Kraft dafür aufgebracht hatte, aber wir haben es 3 Kilometer vor dem Ziel geschaft.
Es war dann ein Kopf an Kopf Rennen mit dem Deutschen Boot, wobei die Strömung uns rüber drückte und ich zu späht mit de Steuer reagierte. So fuhren wir unseren Gegnern ins Heck und stellten diese Quer.
Da dies eine grosse unsportlichkeit ist, haben wir dem Deutschen Boot den Vortritt gelassen und waren nach dem ganzen Rennen höchst zu frieden mit dem 3. Platz hinter den Italienern und Deutschen.
Für die Zukunft planen wir weiterhin als Gebrüder Duo Marathon Rennen zu bestreiten und regelmässiger im zweier Kajak zu trainieren um noch bessere Resultate zu erzielen.
Fr
14
Okt
2011
Adige Marathon
Dieses Wochenende findet in der Nähe von Verona (ITA) der Adige Marathon statt. Dieses Jahr werde mich mit meinem Bruder Fabio an den Start gehen im Regatta zweier. Ich freue mich schon riesig darauf und bin gespannt was für uns drin liegt, da wir das erste mal zusammen fahren und es in den Trainings sehr gut harmoniert hat.
Rennstart ist am Sonntag um 10:00. Es findet wie immer ein Massenstart statt. Mehr Infos findet man unter: http://www.adigemarathon.it/
Mo
12
Sep
2011
Trainingslager auf der WM Strecke vom nächsten Jahr
In Val dÌsere trainierten wir von Bourg St. Maurice aus an der WM Strecke vom nächsten Jahr mit der ganzen Elite Nationalmannschaft sowie 2 Junioren.
Der erste Tag war für uns sehr intensiv, da wir längere Zeit nicht mehr so wuchtiges und kräfteraubendes Wildwasser gefahren haben.
Die Isere ist ein Fluss wo man einige Fahrten gemacht haben muss um eine gute Linie fahren zu können und braucht durch die vielen Wellen und Walzen sehr viel Kraft, um immer wieder von neuem heraus zu beschleunigen.
Nach 3 Tagen lief es für mich wie geschmiert und ich habe ein sehr gutes Gefühl für nächstes Jahr. Über den Winter wird es sicher noch einige Stunden im Kraftraum und guten Einheiten auf dem See brauchen um auf diesem Fluss wirklich schnell zu fahren.
So gesehen waren diese 3 Tage die perfekte Motivation im Wintertraining dann sein äusserstes zu geben.
Mo
29
Aug
2011
1. Platz am Reuss Cup
Der Sonntag begann zunächst noch mit sehr kühlem Wetter, wobei ich im Mannschaftsrennen am Morgen noch nicht so ein gutes Gefühl in den Armen hatte.
Beim anschliessenden Sprint Einzel Rennen fühlte ich mich wesentlich wohler und konnte bereits nach dem ersten Lauf einen recht grossen Vorsprung auf den zweiten Platz raus paddeln.
Da ich noch nicht so lange von der Saisonpause zurück bin, fehlte mir noch etwas der Druck auf dem Paddel, konnte aber trotzdem nach dem zweiten Lauf den Sieg heimfahren.
Es hat richtig gut getan wieder einmal zu oberst zu stehen.
Nun bin ich um so mehr motiviert weiterhin einen sauberen Aufbau zu machen und das beste herauszuholen für die WM im nächsten Jahr in Frankreich.
Di
16
Aug
2011
Reuss Cup Uri
In knapp 2 Wochen vom 27. - 28. August findet der Reuss Cup zwischen Amsteg und Erstfeld statt.
Es ist mein erster Wettkampf seit meiner Verletzung mit dem Daumen und der Saisonpause und ein guter Anlass um wieder etwas in die Wettkampfroutine herein zu finden.
Besonders auf den Sonntag freue ich mich riesig wenn ich wieder mal bei meiner Paradedisziplin der Sprint Abfahrt starten kann und kann es kaum erwarten wieder einmal voll Gas zu geben.
Gäste sind vorallem am Sonntag in Erstfeld herzlichst willkommen wobei ich zwischen den Sprint Läufen oder nach dem Rennen sehr viel Zeit habe.
Fr
05
Aug
2011
Saisonpause ist zu Ende - Der Aufbau beginnt
Meine Verletzungspause mit meinem Daumen, baute ich sogleich meine Saisonpause ein und legte mein Kanu für ganze 4 Wochen beiseite.
Die Schmerzen im Daumengelenk hielten länger an, als ich erfhofft hatte und war dadurch gezwungen diese Pause gänzlich auf Sport zu verzichten ausser gelgentlichem schwimmen im See
Nun hält dieser wieder sehr gut und ich konnte vor über einer Woche das Training wieder aufnehmen.
Die ersten Einheiten waren ganz schön hart, vorallem das Krafttraining das ich mit der WM Vorbereitung sowie den Grosswettkämpfen seit 2 Monaten ausgelassen habe.
Es geht nun Tag für Tag besser mit der sportlichen Leistung, wobei ich mir gut Zeit lasse diesen ausgeprägt aufzubauen. Momentan sind dies 7 Traininingseinheiten in der Woche, welche ich sukzessiv auf meine gewohnten 12 Einheiten erhöhen werde bis Ende August.
Dieses Jahr stehen nun noch die beiden Swiss Cup Wettkämpfe in Uri sowie in Versoix an. Im Herbst fahre ich den Adige Marathon mit meinem Bruder Fabio im 2er Regatta sowie den Ardeche Marathon mit meiner Freundin im 2er Seekayak.
Das Training gilt aber vollumfänglich der Vorbereitung für die Saison 2012 mit dem Hauptziel der WM auf der Isere (FRA)
Mi
29
Jun
2011
Forfait für die Klassik Schweizermeisterschaft
Infolge meiner länger andauernden Rekonvaleszentszeit meines rechten Daumen, muss ich auf anraten des Orthopäden die Schweizermeisterschaft auslassen und bin auch von der Arbeit als Masseur krank geschrieben für die nächsten Tage.
Es ist etwas schade, war aber leider zu befürchten, nachdem mein Daumen nur schon bei den 2 Grundlagentrainings die ich gemacht habe gleich wieder angeschwollen ist.
Nun kommt etwas früher meine Saisonpause, in der wenn man so will schon seit fast 2 Wochen bin. Sobald es meiner Hand vollständig gut geht, sprich in ca. 2 Wochen werde ich das Training für die letzten Swisscuprennen sowie vor allem für die Saison 2012 starten.
Der Saisonbericht erfolgt dann nach dem Versoix Derby im Oktober.
Mi
29
Jun
2011
Sprint wegen Hochwasser abgesagt
In der Nacht nach dem Klassikrennen fegte ein richtig heftiger Sturm über das Socatal mit einer menge Regen. Der Fluss schwoll von 19 auf 70 Kubik/Sek. an und verunmöglichte dadurch einen sicheren Wettkampf.
Mein Daumen hat es mir gedankt dass er nicht nochmals belastet wurde, da dieser recht anschwoll über die Nacht.
Im Gesamtweltcup konnte ich noch den 18. Gesamtrang sichern.
Sa
18
Jun
2011
Daumen hat einigermassen gehalten
Die ersten paar schläge mit der eingebundenen Hand waren heute Morgen schon noch etwas speziell. Nahm dieses aber auch nach 10 Minuten ab, da mich dieses zu sehr störte.
Auf den geraden ging es ganz gut, vorallem aber beim steuern tat der Daumen höllisch weh und konnte noch nicht richtig druck aufs Paddel geben.
Obwohl der Daumen danach etwas anschwoll entschied ich mich zu starten um noch ein paar Weltcuppunkte nach Hause zu fahren und weil mir dieser Fluss einfach zu viel Spass bereitete.
Das Rennen fing für mich sehr gut an und der Daumen hielt auch recht gut. Konnte leider aber in den Flächen nicht beschleunigen und kam nie über ein GA2 hinaus. Das Steuern fiel mir öfters recht schwer und war nach wie vor sehr schmerzhaft. Deswegen schlichen sich auch ein paar Fahrtfehler ein, weil ich schlichthin nicht mehr Druck aufs Paddel geben konnte.
Ich hoffe dass es morgen besser geht und ich im Sprint einigermassen mein Tempo fahren kann.
An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich meiner Kaderkollegin Chantal Abgottspon zu ihrem ersten Weltcupsieg gratulieren!! Du hast es echt verdient und ich mag es dir von Herzen gönnen!!
Nach dem Wettkampf und zwei Stunden Pause im Hotel gingen wir noch den grossen Wasserfall anschauen wo damals der Film: Winetou-Schatz am Silbersee gedreht wurde. Ein beeindruckendes Naturschauspiel!
Sa
18
Jun
2011
Heute morgen wird getestet
Nach Rücksprache mit meinem Trainer Gerhard Schmid der selber manual medizin studiert hat, versuche ich heute das Klassikrennen im extensiven Bereich zu fahren und hoffe dass der Daumen für die Sprintrennen wieder voll belastungsfähig ist und dort nochmals aufdrehen kann.
Zuerst gehe ich aber heute Morgen auf die Strecke und teste ob ich das Paddel überhaupt halten kann ohne grössere Schmerzen.
Wie es ganz genau gelaufen ist mit meinem Skidaumen, berichte ich spätestens am Abend.
Klassikstart ist für mich dann um 13:15
Fr
17
Jun
2011
Weltcup auf der Soca (Slowenien)
Nach einer erholsamen Nacht in Augsburg ging es direkt nach Bovec an den Weltcup. Unterwegs luden wir noch unseren Betreuer Peter Lüthi in Salzburg auf und kamen am späteren Nachmittag in Slowenien an.
Vor dem Abendessen nahmen wir uns noch die Zeit um die Ursprungsquelle der Soca anzusehen und auch ein kleines Bad im kühlen Wasser zu nehmen.
Tags darauf ging es gleich auf die Soca. Mit den vielen Trainingsfahrten vom letzten Jahr kannten wir die Strecke schon sehr gut. Mussten lediglich mit dem einiges tieferen Wasserstand klar kommen, welche gewisse Wege etwas veränderte.
Im letzten Training gleich beim Ziel passierte es dann......ich versuchte eine direktere, etwas schwierigere Linie kurz vor der Ziellinie, ich kam etwas fest rechts und quetschte/stauchte den Daumen zwischen Stein und Paddel ein. Wie dies ganz genau ging kann ich wegen dem hohen Tempo leider nicht sagen, einzig dass es gleich höllisch weh tat.
In der Folge schwoll dieser stark an und wurde etwas bläulich.
Netterweise behandelte der französische Physio recht schmerzhaft meine Hand, welches aber keine grosse Verbesserung mit sich brachte.
Nun verbringe ich den Tag mit kühlen, Arnika schlucken und auf der Bemermatte herumliegen, mit der Hoffnung dass ich wenigstens den Sprint am Sonntag fahren kann.
Zur Zeit sieht es eher schlecht aus, aber ich glaube immer noch an Wunder.
Werde morgen Abend meinen definitiven Entscheid bekanntgeben.
Mi
15
Jun
2011
31. Platz an der Sprint WM in Augsburg
Im ersten Lauf fühlte ich mich vom ersten Schlag an sehr wohl und konnte so auch mein Kajak sehr schnell aus dem Wasser holen.
Nach der Rutsche zog es mich etwas fest nach links, was mich wegen des stehnden Wassers 1 Sekunde gekostet hat. In der Folge gelang mir jedoch ein perfekter lauf welcher mir den etwas entäuschenden 33. Zwischenrang eintrug.
Im oberen Teil hatte ich sicher noch recht potential von der Linie her, aber auch vom Tempo konnte ich sicher noch einen Zacken zulegen.
Dies gelang mir dann auch und fuhr die 25. beste Zwischenzeit nach dem Flachstück.
Ausser einem kleinen Patzer bei der Walze lief das Boot perfekt und ich konnte mich noch auf den 31. Platz nach vorne arbeiten.
Die Top 30 verpasste ich lediglich um 0,7 Sekunden.
Über alles gesehen, bin ich sehr zufrieden und geniesse immer noch die Erinnerung an die 2 Fahrten unter 5000 Zuschauern, Gashupen, knallenden Banden und schreienden Schweizer Fans!!
An dieser Stelle ein ganz grosses danke schön an Euch alle!!
Einen ganz speziellen Dank möchte ich an dieser Stelle unsere Nationalmannschaftsbetreuung und meiner Freundin Kathrin geben! Ihr habt mich perfekt durch die ganze Woche getragen!!!
Sa
11
Jun
2011
Morgen gehts los!!
Die letzten Trainings liefen perfekt, konnte mit dem Wildwasser richtig gehen spielen und den Fluss geniessen.
Heute war meine erste Trainingsfahrt perfekt bis auf den Milimeter. Die letzten zwei war meine Konzentration total verschwunden und ich patzerte bei beiden Läufen.
Konnte das aber gut ausblenden und freue mich riesig auf das Rennen morgen.
Um 6:00 in der Früh joggen, dann Frühstück, um 8:48 einwärmen gehen oberhalb vom Staudam und dann kanns dann los gehen mit frischen Kanuklamotten und voller Freude.
1. Lauf: 10:48
2. Lauf: 13:18
Resultate werden ziemlich schnell auf www.canoeworlds2011.com aufgestartet.
Bis bald und drückt mir die Daumen, ich kann es brauchen ;-)
Do
09
Jun
2011
2. Trainingstag in Augsburg
Die Trainings verliefen heute vorallem am Nachmittag schon einiges besser. Endlich bekam ich so das richtige Gefühl für die Wellen und konnte mit der Strecke recht gut Spielen und an die Grenzen gehen.
Die Sprintläufe am Nachmittag verliefen dann auch perfekt, mit lediglich 2 kleinen Patzern.
Morgen wird nochmals trainiert, anschliessend zur akreditierung, danach zur Boots und Materialkontrolle und dann ist dann schon ziemlich bald der Ländereinzug an der Reihe.
Zur Ablenkung gehts heute Abend aber zuerst noch ein bischen in die schöne Altstadt von Augsburg, welche wirlklich sehenswert ist!!
Mi
08
Jun
2011
Erste Trainings auf dem Eiskanal
Nach einer kurzweiligen Fahrt konnten wir heute bereits 5 Fahrten auf dem Augsburger Eiskanal machen.
Anfangs musste man noch ein bischen austesten wie fest man die Strömungen ausreizen kann, womit ich bei der 3. Fahrt auch mal im Kehrwasser gelanden bin.
Nachdem mir in der 4. ein Athlet vor meiner Nase rumgefahren ist, gelang mir dann im 5. ein ganz ansprechende Fahrt. Morgen gehts dann wieder aufs Wasser.
Am Morgen noch 3 lockere, am Nachmittag wird dann die Strecke gedrittelt im Sprinttempo gefahren mit 1-2`Pause dazwischen.
Freue mich jetzt schon darauf.
Mi
08
Jun
2011
Kanu Sprint WM in Augsburg
Heute Morgen gehts ab nach Augsburg. Ich kann es kaum erwarten dort die ersten Trainingsfahrten zu machen und das ganze Ambiente zu geniessen.
Zuschauer sind diesen Sonntag natürlich herzlich willkommen. Es wird ein riesen Spektakel im Augsburger Eiskanal mit vielen Zuschauern geben.
Mehr infos findet ihr wenn man auf das Bild klickt.
Mo
06
Jun
2011
Vize Schweizermeister Wildwasser Sprint
Die Sprintschweizermeisterschaften fanden dieses Jahr bei perfektem Wetter auf der Engelbergeraa in Buochs statt.
Die Strecke war mit 2 Minuten 20 Sekunden enorm lange und für uns Athleten eine total neue Länge an die wir uns zuerst gewöhnen mussten.
Im ersten Lauf kam ich mit dieser Strecke sehr gut zurecht, hatte im Ziel aber noch etwas zu viel Reserven.
Mit 3 Sekunden Rückstand auf meinen Kontrahenten Martin Scheuber war es extrem schwierig.
Im zweiten Lauf konnte ich noch einen Zacken zulegen und verlohr lediglich noch 1 Sekunde auf Martin, musste mich trotzdem mit dem Vizemeistertitel begnügen.
Mit der langen Distanz und dem sehr flachen Flussverlauf kam mir die Strecke sicherlich nicht entgegen, erhoffte mir jedoch trotzdem den Titel zu holen.
Alles in allem war es aber trotzdem ein super Wettkampf indem ich mich sehr gut und fit fühlte.
In Augsburg nächste Woche wird es für mich sicherlich besser stehen mit einer Distanz von 100 Sekunden und gutem Wildwasser.
In der Mannschaft am Sonntag Nachmittag lieferten meine Clubkollegen Martin und Michael Reber mit den Bruggern ein spannendes Duell.
Wir konnten uns überaschenderweise bereits im ersten Lauf deutlich distanzieren und liessen uns dies im zweiten Lauf auch nicht mehr nehmen.
Mo
23
Mai
2011
3. Platz am int. Kajakfestival in Zoetermeer und bestandene Qualifikation für die Kanu WM in Augsburg
Die künstliche Wildwasseranlage in Zoetermeer (NL) verlangte von uns Wettkämpfer äusserste Konzentration und Reaktionsvermögen.
Es war eine Strecke die mir sehr gut lag und schnell die Optimalline fand.
Der erste Lauf am Sonntag fing recht gut an, durch einen kleinen Patzer im mittleren Teil verlohr ich jedoch recht viel Zeit und lag auf dem 5. Platz mit 2,3 Sekunden hinter den Podestplätzen.
Für den 2. Lauf konnte ich einen kühlen Kopf bewahren und ging das Rennen bedeutend lockerer an.
Das Boot lief perfekt und nach der letzten Kurve konnte ich nochmals voll aufdrehen und ins Ziel fliegen.
Mit knappen 0,1 Sekunden auf Sebastian Verhaagh und 0,18 Sekunden auf Guy Deprins gewann ich die Bronze Medaille. Ein unglaublich schönes Gefühl bei diesem Feld unter den besten 3 zu sein und zu wissen, dass man für die WM in Form ist.
Die WM-Qualifikation wurde nun auch heute Abend bestätigt und ich kann mich voll auf die WM vorbereiten.
Sa
07
Mai
2011
Kajakfestival in Zoetermeer als Quali bestimmt
In der letzten Sitzung der Fackkomission Wildwasser Abfahrt wurden die Wettkämpfe im holländischen Zoetermeer als weitere Qualifikationsmöglichkeit bestimmt für die Sprintweltmeisterschaft in Augsburg (Deutschland).
Auf diese bereite ich mich nun mit intensiven Sprint und Wildwassertrainings auf der Muota vor.
Weitere Infos über das Kayakfestival findet man unter: http://www.kajakfestival.nl/
Zur Zeit findet in Kraljewo (Serbien) die Europameisterschaft statt, auf welche ich verzichte. Dies musste ich bereits im Winter aus Zeitgründen entscheiden. Der lange Weg und der nicht sehr anspruchsvolle Fluss waren die Hauptgründe dass gerade die EM aus meinem Program gekippt wurde.
Do
28
Apr
2011
Quali in Augsburg abgesagt wegen Verschiebung auf den Jugendkanal
Infolge Wassermangels wurde in Augsburg der Wettkampf auf die Jugendstrecke verlegt.
Aus diesen Gründen verzichtet die Schweizer Kanu Nationalmannschaft auf die Teilnahme.
Morgen wird in der Fachkomissionssitzung entschieden was nun weiter geht, mit den Qualifikationen.
Sa
16
Apr
2011
Verpatzter 1. Lauf
Die Vorbereitung für den Sprint begann für uns heute bereits um 6:30 mit einem leichten Joggen um wach zu werden.
Nach dem Frühstück mussten wir recht lange warten bis die Strecke genug Wasser hatte, konnten aber noch rechtzeitig das Einwärmen machen.
Bis kurz vor meinem Start hatte ich kein gutes Gefühl im Boot und bekam nicht das richtige Sprintfeeling.
So war dann auch mein Lauf. Gegenüber dem Klassik verlohr ich gleich 4 Plätze und musste meine Chancen auf ein gutes Resultat bereits am Morgen begraben.
Für den 2. Lauf hat mich unser Nationaltrainer Stephan Greier sehr gut vorbereitet und ich fühlte mich auch viel besser beim Einwärmen.
Dadurch konnte ich im 2. Lauf 5 Plätze gut machen, kam aber leider nicht über den 25. Rang heraus.
Alles in allem war es ein sehr entäuschender Tag, welcher mich aber wieder um so mehr motiviert um noch härter und fokusierter zu Trainieren.
Morgen gehen wir noch auf die Klassikstrecke, machen 2 schnelle Fahrten und fahren dann anschliessend nach Hause, damit wir im Verlauf vom Montag Morgen zu Hause ankommen und uns gut erholen können, ehe es am Dienstag wieder weiter geht mit dem Trainingsprogramm
Fr
15
Apr
2011
25. Platz im Klassik
Das Rennen begann ganz gut für mich. Ich kam schnell auf Touren und erwischte mit kleinen Patzern auch die Optimallinie.
Bei der Zwischenzeit lag ich 14 Sekunden hinter dem 3. platzierten Tobias Bong sowie 5 Sekunden vor meinem Kaderkollegen Martin Scheuber. Dadurch konnte mir Chancen auf eine gute Platzierung ausrechnen.
Im unteren Teil der Strecke die dann eher Flach und kräftezehrend war, konnte ich leider nicht mehr aufdrehen und verlohr dadurch viel Zeit.
Es reichte schlussendlich auf den guten 25. Rang, mit dem ich ganz gut leben kann.
Morgen kommt mit dem Sprint eine Distanz die mir einiges besser liegt und ich mir auch grosse Chancen ausrechne.
Nun gehts mal ans Erholen und den Kopf etwas lehren nach diesem langen Tag.
Morgen habe ich um 10:44 den ersten Start. Im 2. Lauf wird die umgekehrte Startreihenfolge vom 1. Lauf ausgeführt. Dieser wird demnach ca. um 13:14 herum sein.
Mi
13
Apr
2011
Erste Trainingsfahrten in Sort (Spain)
Am letzten Samstag reisten wir den ganzen Tag in 12 Stunden am Stück nach Sort. Dort angekommen genossen wir sommerliche 26 Grad.
Der Noguera Pallaresa führte die ersten Tagen auch sehr viel Wasser. Es machte richtig spass die Wellen runter zu fliegen. Richtiges Wuchtwasser wo man nicht wirklich viel Zeit hat um nach zu studieren und anfangs nur noch reagieren kann.
Nun sind ein paar Tage vorbei und die Wellen sind im Kopf schon viel kleiner geworden, die Linie eingeprägt und die Konzentration liegt voll und ganz auf den Wettkämpfen am Freitag (ab 14:00) und den Sprints am Samstag (10:00 und 14:00)
www.kayaksort.cat
Heute Nachmittag mache ich noch ein paar Sprintläufe, wo ich jeweils die halbe Strecke im vollen Tempo fahre und morgen werde ich an meinem Ruhetag die Batterien wieder voll aufladen.
Mi
13
Apr
2011
Birs Derby in Basel
Die Organisatoren des Birs Derby`s hatten dasselbe Problem wie die meisten anderen Wettkampforganisatoren diesen Frühling mit dem mangelnden Schmelzwasser.
So fanden wie letztes Jahr 2 Sprintrennen am Birskopf statt. Mit Problemen im rechten Unterarm und ständigem Müdigkeitsgefühl ging ich mit einem etwas mulmigen Gefühl an diesen Wettkampf.
Am Samstag schlief ich fast ein beim Start, konnte im 2. Lauf dann doch noch mal voll aufdrehen, verpasste trotz des schnellsten Laufes den Sieg um wenige Hundertstel.
Am Sonntag fehlte dann definitiv die Energie um nochmals anzugreifen und belegte dadurch den entäuschenden 3. Rang.
Den Umständen entsprechend war ich dann aber doch sehr zufrieden mit dem Wochenende und bin zuversichtlich für den Weltcup in Sort (Spanien)
Di
22
Mär
2011
Weltcupqualifikation geschaft!
An den Internationalen Abfahrtsrennen im deutschen Fulda fanden letztes Wochenende für die Schweizer Elite Fahrer die Qualifikation für den Weltcup in Sort und Bovec statt.
Mit der Sprintstrecke kam ich sehr gut zurecht und lag mir auch von der Distanz her auch ganz gut.
Der erste Lauf gelang mir dann auch recht gut. Schlug an 2 untiefen Stellen etwas fest mit dem Paddel auf die Steine, konnte ansonsten aber das Boot gut laufen lassen.
Der 2. begann ich etwas besser und konnte das Boot gut laufen lassen. Hatte jedoch das Gefühl dass ich etwas zu wenig Kohlenhydrate zu mir genommen und fühlte mich im unteren Teil etwas kraftlos.
Als bester Schweizer erreichte ich die Weltcupquali mit einem guten Polster und konnte daher das Klassikrennen ganz gelassen angehen.
Dieses fand auf der Erstatzstrecke statt, infolge Wassermangels. Die flache Strecke mit sehr schwer stehendem Wasser lag mir nicht besonders. So reichte es mir auf den 16. Platz als 2. bester Schweizer.
Fr
18
Mär
2011
Abfahrtsrennen/WM-Quali auf der Fulda (D)
So
13
Mär
2011
Wintercup 3+4 in Brugg
Am Samstag vor dem Wintercup waren wir noch mit der Nationalmannschaft schon in Brugg um ein Techniktraining zu absolvieren, sowie die Gönnerfahrt von 60 Minuten abzuspulen.
Am Sonntag Morgen fand als erstes der Sprint um 11:00 statt. Wobei ich im ersten Lauf nicht auf Touren kam und auch ein zu langes Paddel fuhr. Nach der Korrektur der Paddellänge und ein paar guten Sprints im Aufwärmen konnte ich im 2. Lauf eine bessere Zeit hinlegen. Mit dem 2. Platz konnte ich mich dann recht gut zufrieden geben, muss aber noch ein paar Sprinttrainings absolvieren um da noch mehr auf Touren zu kommen.
Das Klassik am Nachmittag lief mir dann recht gut. Ich spührte noch etwas die Arme von der Gönnerfahrt und den Sprints, fühlte mich aber im grossen und ganzen endlich mal richtig Wohl in einem Klassik. Ich denke dass ich auch da noch etwas zu legen kann. Mit dem 3. Platz hinter dem Einheimischen Klassikspezialisten Robert Steiner und 32 Sekunden Rückstand auf Martin Scheuber war ich auch da ganz zufrieden.
Nun bin ich gespannt wie es in Fulda (D) nächstes Wochenende läuft und freue mich riesig auf diese Wettkämpfe.
So
06
Mär
2011
Verletzte Fussgelenke und ein Tag im Gites anstatt auf dem Fluss
Die Trainings liefen am Vortag bestens, ich fand schnell die Optimallinie und konnte es kaum erwarten am nächsten Tag an den Start zu gehen.
Jedoch dann passierte es.....beim einten Abfall kam ich etwas spät aus der Welle und war ein wenig zu fest auf der rechten Seite. Dadurch kam ich schräg auf den Schlitz zu und rechnete damit dass mich die Strömung hinein drückt. Dies passierte leider nicht und ich fuhr im vollen Sprinttempo ungebremst in den Stein hinein.
Durch diesen Schlag stauchte ich meine Fussgelenke und zerrte meine Wade.
Es schien nach einer Stunde nicht mehr so schlimm zu sein und ich machte daher noch ein paar Fahrten am Nachmittag. Im kühlen Wasser ging dies einigermassen mit den Füssen.
Jedoch erlebte ich die Hölle auf Erden auf der Heimfahrt, die Füsse schmerzten dermasen dass ich die starken Schmerzmedikamente von Chantal herzlich gerne annahm.
Am heutigen Tag war leider nicht an ein Rennen zu denken. Ich konnte einigermassen gehen, jedoch jede falsche Bewegung und die kleinste Beugung im Fussgelenk bereitet mir höllische Schmerzen.
Nun geht es morgen auf die Heimfahrt und ich bin Mental bereits am Qualirennen auf der Fulda.
Fr
04
Mär
2011
1. Qualifikationsmöglichkeit klar verpasst
Die Strecke vom Klassik war in den ersten knapp 10 Minuten mit gutem, jedoch technisch nicht sehr anspruchsvollem Wildwasser geprägt. Der 2. Teil war dann total Flach und äusserst kräftezehrend. Eine Flusseigenschaft die mir überhaupt nicht entgegen kommt, weder von der Distanz noch von der Art vom Fluss.
Die Resultate zeigten dies dann auch ässerst deutlich. Satte 8% verlohr ich auf die besten 3. Für die WM sind maximal 6%, für den Weltcup 7% erlaubt.
Nun setze ich voll auf die Sprintwettkämpfe am Sonntag, die mir weit aus mehr liegen. Dementsprechend freue ich mich auf dieses Rennen und bin gespannt auf die Resultate.
Morgen wird nochmal an der Optimallinie gefeilt um am Sonntag das Bestmögliche zu erreichen.
Nun erhole ich mich mal gut und versuche diese Entäuschung zu verkraften
Di
01
Mär
2011
Erste Trainings in der Bretagne
Die Autofahrt wurde zu einer pleiten, pech und pannenfahrt mit dem Abschleppdienst als Krönung. Aus diesen Gründen verbrachten wir den ersten Tag in der Bretagne mit der Reperatur in einer VW Garage.
Heute konnten wir nun endlich das erste mal auf den Fluss. Die Sprintstrecke ist genau nach meinem Geschmack. Anfangs etwas einfach um sich so richtig aus zu powern, der 2. Teil sehr technisch und anspruchsvoll. Ich kann es so richtig geniessen das wilde Wasser runter zu fahren und an der optimal Linie zu feilen.
Die Klassikstrecke ist etwas einfacher, dafür aber verlangt es noch viel mehr feintechnisches Bootsgefühl um die genaue Linie zwischen den Steinen zu treffen. Morgen gibt es laut Organisatioren mehr Wasser, und somit wird sich diese Strecke sicherlich auch wieder etwas ändern. Der 2. Teil der Strecke ist dann meist sehr flach, was mir eher weniger liegt. Nichts desto trotz ich auf eine erfolgreiche Quali auch auf dem Klassik Rennen erhoffe.
Nun haben wir noch einen guten Trainingstag bevor am Donnerstag der Marathon statt findet. Diesen bin ich noch nicht ganz sicher ob ich nach dem Wildwasserteil beenden soll oder nur locker fahre, da dieses Rennen für uns nicht als Qualifikation gilt. Werde dies morgen Abend aus dem Bauchgefühl entscheiden was für mich die bessere Option ist.
Sa
26
Feb
2011
Qualifikationswettkämpfe in der Bretagne
Die nächste Woche finden im französischen Breizh die ersten Qualifikationswettkämpfe statt für die Schweizer Mannschaft.
Auf der folgenden Seite werden jeweils die aktuellen Resultate aufgestartet.
Am Donnerstag beginnen die Wettkämpfe mit einem Marathon, darauf folgt am Freitag das klassische Rennen und am Sonntag der Abschluss mit den Sprintwettkämpfen. Für uns ist es aber auch ein erster Test nach dem Wintertraining mit der internationalen Spitze.
Do
10
Feb
2011
Trainingslager in Tenero
Heute geht`s ab nach Tenero ins Sportzentrum, in den Süden der Schweiz um mit der Nationalmannschaft ein paar gute Tage zu trainieren. Die Hoffnung dort auch etwas fliessendes Wasser zu finden nach dieser langen Trockenzeit dürfte sehr klein sein, aber wir lassen uns gerne überraschen.
Das Wetter ist mit 10 Grad und Sonnenschein sicherlich sehr optimal und mit der Betreuung unserer Trainer Stephan und Christian dürften dies sicher 4 gute Tage werden.
Mo
31
Jan
2011
Wintercup mit Erkältung
Meine Erkältung klingte leider nicht bis am letzten Samstag ab, trotzdem liess ich es mir nicht nehmen an den Start zu gehen.
Das Techniktraining am Morgen mit der Nationalmannschaft fühlte sich nach fast einer Woche Trainingsausfall noch etwas harzig an und meine Lunge sträubte sich noch gegen die Kälte und das Training.
Der Start vom Wettkampf verlief verhältnismässig recht gut, sowie die ersten 5 Minuten. Danach spührte ich die Erkältung doch recht intensiv und hatte Mühe das Tempo zu halten.
Mit dem 3. Platz hielt ich den Rückstand noch in Grenzen und konnte trotzdem noch einen respektablen Wettkampf abliefern. Nun werde ich mich in den nächsten Tagen gut erholen und danach das Training wieder aufnehmen sobald die Erkältung gänzlich abgeklungen ist.
Di
25
Jan
2011
Wintercup in Zürich
Am kommenden Samstag findet der 2. Teil des Wintercups in Zürich bei der Werdinsel statt. Auf einer Strecke von 5,7 Kilometer wird eine Laufzeit von ca. 15 Minuten erwartet, was mir sicherlich besser liegen wird als die lange Strecke in Solothurn.
Um 15:00 ist der Start und wird ca. bis 16:00 dauern. Mehr Infos gibt es auf: www.kanu-events.ch
Nun bin ich mal gespannt wie es läuft und freue mich riesig wieder mal mit meinen Kollegen zu messen.
Di
11
Jan
2011
Ruhetag und gute Trainings
Nach einem gemütlichen Abend unter Einheimischen in einer Bar am Meer ging’s am nächsten Morgen mit Francesco, seinem Neffe Antonio, Luciano und Luca aufs offene Meer um eine Motorbootfahrt nach Maratea zu unternehmen.
Bei bestem Wetter haben wir diese richtig genossen und unseren Ruhetag mit einem Kaffee in Maratea, einer feinen Pasta die Francesco für uns auf dem Schiff gekocht hat, sowie dem baden in einer Bucht vor Policastro herrlich ausgekostet. Eigentlich war ja bloss eine kurze Ausfahrt geplant, welche so richtig typisch Süditalienisch mit grosser Gastfreundschaft in die Länge gezogen wurde.
Die weiteren Trainings am Montag und Heute liefen richtig gut und meinem Arm ging’s während des Trainings sehr gut und konnte auch im GA2 Bereich (Puls 170) gut leisten, sowie in den Flachstücken gut heraus beschleunigen ohne Schmerzen.
Nun geniessen wir noch die letzten 2 Tage ehe es wieder zurück in die Schweiz geht und wir uns wieder warm anziehen müssen.
Sa
08
Jan
2011
Bestes Wetter und super Gastfreundschaft
Die Tage gehen nun wie im Fluge vorbei. Sofern es Wasser hat gehen wir jeden Morgen auf den Fluss, ansonsten auf das Meer trainieren. Vom Wetter her werden wir nun richtig verwöhnt bei Temperaturen zwischen 15-18 Grad haben wir optimalste Bedingungen zu trainieren.
Meinem Arm geht’s auch etwas besser. Ich kann Ihn leider noch nicht voll belasten und schmerzt auch immer danach, aber es ist im Rahmen des Sinnvollen, wobei es von Training zu Training besser geht.
Morgen haben wir einen Ruhetag und wurden eingeladen mit dem Motorboot eine Meerrundfahrt zu machen und unseren Ruhetag so richtig zu geniessen. Aber vorerst gehen wir heute nach dem Training mit den Einheimischen ein bisschen in den Ausgang und lassen es uns gut gehen.
Do
06
Jan
2011
Optimale Bedingungen in Policastro
Am Montag Morgen den 3. Januar begann unser Trainingslager mit einer ersten Wildwasserfahrt auf dem Fluss in Policastro. Ein herrlicher Fluss mit viel Kurven, Verschneidungen und ein paar schönen Wellen.
Mir persönlich lief der Trainingsstart ganz nach Wunsch. Ich fühlte mich sofort Wohl und genoss die erste Wildwasserfahrt mit meinem neuen Kajak dem Tonga von zbsport in vollen Zügen, da dieses viel ruhiger und besser zu steuern war und man mit dem Wildwasser viel mehr spielen konnte und aus den Kurven beschleunigen.
Es hat riesig Spass gemacht und die komplimente vom Top 5 Fahrer Mariano Bifano im Ziel über meine Fahrtweise und mein ruhig laufendes Boot zu bekommen waren die Krönung meines Trainingstarts.
Am Dienstag Morgen trainierte ich jedoch leider unter starken Schmerzen im linken Unterarm und wurde hart dafür bestraft.
Nun bin ich hin und her gerissen wie es weitergeht, da die Schmerzen nicht besser, im Gegenteil immer grösser werden, jedoch die Bedingungen bei 15-17 Grad zu trainieren und mit kurzen Hosen und T-Shirt zu joggen, gar nicht mehr optimaler sein könnten.
Nun mal schauen, heute gehts wieder auf den Fluss und dann schauen wir mal weiter ;-)
Bis bald und mit sportlichen Grüssen aus dem warmen Süden
So
26
Dez
2010
Trainingslager in Policastro
Die Festtage sind bereits alle Geschichte und ich bin Gedanklich bereits im Trainingslager in Süd Italien von nächster Woche.
Am 2. Januar reisen wir (Martin Scheuber, Annalena Kuttenberger und Chantal Abgottspon) nach Policastro und treffen dort auf die Italienische Mannschaft um dort gemeinsam zu trainieren bei hoffentlich wärmeren Temperaturen.
Aber vorerst rutschen wir nächsten Freitag ins neue Jahr
Silvan Wyss
Never give up!!!














